Zitate

Schlaues und witziges von bekannten
und unbekannten Leuten


Ich glaube, auch Gewalt ist ansteckend. Die Missachtung von Menschenleben kann hochansteckend sein.
Und Gemüter, die nicht unbedingt ausgeglichen sind, können davon beeinflusst werden und werden es auch jeden Tag.
(Yul Brynner, * 11. Juli 1920 in Wladiwostok – † 10. Oktober 1985 in New York City, US-amerikanischer Schauspieler)


Reichtum ist die leiseste Sache der Welt.
Nur Angeber und Maulhelden schlagen mit der Hand auf die Brieftasche das man die Tausender knistern hört.
(Horst Frank als „Baron de Lefouet“ in der Fernsehproduktion „Timm Thaler“, 1979)


„Das erinnert mich an eine kuriose Geschichte in Südostasien, in welcher aufgrund äußerlicher Einflüsse ein mit der Getreideart Oryza Sativa gefüllter, aus netzartigem Gewebe bestehender Behälter seinen Schwerpunkt so verschob, dass dieser seinen Zustand von einer vertikalen in eine horizontale Lage veränderte.“
(aus einem Facebook-Post)


„Ich sehne mich nach überwältigendem sanitären Luxus. Blitzenden Wasserhähnen aus Gold. Jungfräulich weißem Marmor. Einer aus Ebenholz geschnitzten Brille. Einem Spülkasten voll Chanel No. 5. Und nach einem Lakaien, der mir Toilettenpapier aus reiner Rohseide reicht. Aber unter den gegebenen Umständen geb ich mich schon mit weniger zufrieden.“
(aus „Train Spotting“, UK, 1996)


Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.

UND

Müßiggang ist nichts Übles, ja man muss sagen:
Ein Mensch, der für diesen keinen Sinn hat, zeigt damit, dass er sich nicht zur Humanität erhoben hat.
(beide Søren Aabye Kierkegaard, * 5. Mai 1813 in Kopenhagen; † 11. November 1855 ebenda, dänischer Philosoph, Essayist, Theologe und religiöser Schriftsteller.)


Was sind wir, wenn nicht das,
was das Licht von uns behauptet?
(Von dem Newsletter „ProfiFoto News der Woche vom 12.09.20“ weitergeleitet zu dem Artikel „Pro & Contra Fotoinstitut“ in dem es um ein „Bundesinstitut für Fotografie“ in Essen ging. Mehrere Expertenmeinungen.
Zitat aus dem Abschnitt von Dr. Anja Schürmann, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kulturwissenschaftliches Institut Essen)


Es würde mir nicht im Traum einfallen, einem Klub beizutreten,
der bereit wäre, jemanden wie mich als Mitglied aufzunehmen.
(Groucho Marx, * 2. Oktober 1890 in New York; † 19. August 1977 in Los Angeles, amerikanischer Schauspieler und Entertainer, geistreicher Wortführer der Marx Brothers.)


Ein Mann, das ist doch nur ein paar Zentimeter Fleisch mehr.
(Kate Millett, * 14. September 1934 in St. Paul; † 6. September 2017 in Paris, amerikanische Literaturwissenschaftlerin, Schriftstellerin, Bildhauerin und Feministin.)


Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere heutige Jugend die Männer von morgen stellt.
Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen.
(Aristoteles, 384 – 322 v. Chr., griechischer Philosoph, Schüler Platons, Lehrer Alexanders des Großen von Makedonien)
Quelle: https://www.aphorismen.de


Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
(Sokrates, griechischer Philosoph, ca. 469 v.Chr – 399 v.Chr)
Quelle: www.gutzitiert.de


Ich bin besonders glücklich, wenn das Glück unvollkommen ist.
Vollkommenheit hat keinen Charakter.
(Sir Peter Alexander Baron von Ustinov, CBE, FRSA, * 16. April 1921 in London; † 28. März 2004 in Genolier, Kanton Waadt war ein britischer Schauspieler, Schriftsteller, Regisseur, Ehrendoktor zahlreicher Universitäten und Träger unzähliger Orden und Ehrenzeichen)
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Ustinov


Eloquent wie Helge Schneider und gemein wie Gundel Gaukeley
(Anne L. während eines Telefonats)


Am Ende ist es doch so: Wir wollen im Grunde nichts anderes, als einem anderen Menschen näher zu sein.
Das ganze restliche Theater, wenn wir versuchen Distanz zu wahren, demonstieren, dass uns die anderen egal sind, ist meistens reiner Blödsinn.
Also suchen wir uns die Menschen aus, denen wir nahe sein wollen.
Und wenn wir diese Menschen einmal gewählt haben – bleiben wir meistens in ihrer Nähe. Egal, wie sehr wir ihnen auch weh tun.
Die Menschen, die am Ende eines Tages noch bei einem sind, das sind diejenigen, die es wert sind, dass man bei ihnen bleibt. Natürlich kann man sich auch zu nah kommen – andererseits ist es manchmal genau das, was man braucht: sich jemandem ganz nah zu fühlen….
(Meike O. auf Facebook)


„One Child, one Teacher, one Book and one Pen- can change the World!“
(Malala Yousafzai, * 12. Juli 1997, ist eine pakistanische Bloggerin und Kinderrechtsaktivistin. 2012 entkam sie mit knapper Not einem Anschlag der Taliban. 2013 sprach sie als erste Jugendliche vor den Vereinten Nationen und bekam für ihr Engagement den Sacharow Preis verliehen.
Seit 2014 jüngste Preisträgerin in der Geschichte des Nobelpreises und die mit Abstand jüngste in der Geschichte des Friedensnobelpreises.)

http://de.wikipedia.org/wiki/Malala_Yousafzai


“Wir Mädchen haben die Eier – IHR habt Hodensäcke!”
(Hella von Sinnen während einer Ausgabe von “Genial daneben”)


Es gibt drei Dinge, die sich nicht vereinen lassen:
Intelligenz, Anständigkeit und Nationalsozialismus.
– Man kann intelligent und Nazi sein. Dann ist man nicht anständig.
– Man kann anständig und Nazi sein. Dann ist man nicht intelligent.
– Und man kann anständig und intelligent sein. Dann ist man kein Nazi.
(Gerhard Bronner, österreichischer Komponist, Schriftsteller, Musiker und Kabarettist)


Tanzen ist der vertikale Ausdruck eines horizontalen Verlangens.
(unbekannt)


Die Würde, die in der Bewegung eines Eisberges liegt, beruht darauf, daß nur ein Achtel von ihm über dem Wasser ist.
(Ernest Miller Hemingway, * 21. Juli 1899 in Oak Park, Illinois; † 2. Juli 1961 in Ketchum, Idaho. Einer der erfolgreichsten und bekanntesten US-amerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. 1953 Pulitzer-Preis für „Der alte Mann und das Meer“, 1954 Literaturnobelpreis. Außerdem Reporter, Kriegsberichterstatter, Abenteurer, Hochseefischer und Großwildjäger.)
http://de.wikipedia.org/wiki/Ernest_Hemingway


Wer die Einsamkeit fürchtet, sollte nicht heiraten.
(Anton Tschechow, russischer Erzähler u. Dramatiker, 1860-1904)
http://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Pawlowitsch_Tschechow


Wenn wir uns an einen anderen Menschen hängen,
weil uns die Suche nach uns selbst zu mühsam ist,
dann haben wir ihn schon verloren, bevor wir ihn
gefunden haben.

Wenn wir aus Selbsthass in die Liebe zu einem anderen
Menschen fliehen, dann wird unsere Liebe zu ihm in Hass
umschlagen, sobald er uns und somit zu uns selbst
gehört.

Wenn sich unser Ideal von Liebe nur in Erwartungen an
den anderen äußert und nicht in unserer Bereitschaft
für ihn, dann werden wir auf die Bereitschaft eines
anderen wohl umsonst warten.

Wenn…. ja, wenn das alles so ist, dann sollten wir wohl
mehr von uns erwarten als von der großen Liebe – das
erwartet die Liebe von uns.
(Hans-Joachim Eckstein (* 1950 in Köln) evangelischer Theologe und Neutestamentler)


Die Sauferei und all der andere Scheiß, den ich gemacht habe, war so vorhersehbar und so langweilig. Ich wollte ein aufregendes Leben, aber es war irgendwie immer das gleiche, Mann.
Ich wachte in irgendwelchen Betten auf und wusste nicht, wer da neben mir lag.
Ich war fürchterlich verkatert und musste trotzdem auf die Bühne. Es lief irgendwie immer auf das Gleiche hinaus. Jetzt ist mein Leben viel aufregender.
Man weiß nie was passiert, wenn man alles bewusst wahrnimmt und im Hier und Jetzt lebt.
(James Alan Hetfield, * 3. August 1963 in Downey, Los Angeles County, Kalifornien. Sänger, Frontmann, Rhythmusgitarrist und einer der Songschreiber der Metal-Band Metallica. Aus der MTV Dokumentation “Some Kind of Monster”)
http://de.wikipedia.org/wiki/James_Hetfield


Dann mach doch mal – wer hat gesagt es wär leicht?
Dann mach doch mal – wenige haben’s erreicht.
Dann mach doch mal – es ist nun mal leider schwer,
doch jeder würd‘ es machen wenn es einfach wär.
(Die Fantastischen Vier, Dann Mach Doch Mal, Album „Für dich immernoch Fanta Sie“)


Ich nähere mich Fotografien immer eher in Partnerarbeit mit dem Model an, weniger als Diktator.
[…]
Letztlich finde ich Schönheit in dem, was Menschen tun und wie sie sich verhalten, nicht in ihrem Aussehen. Natürlich, von einem rein visuellen Standpunkt liebe ich die Schönheit einer Frau – egal, welche Figur sie hat.
(Russell James, Fotograf, FAZ Interview von Sarah Engel und Christina Kyriasoglou am 05. Oktober 2010)


Aus Hackepeter – wird Kacke später!
(unbekannt)


Das Große ist nicht, dies oder das zu sein, sondern man selbst zu sein.
(Sören Kierkegaard, * 5. Mai 1813 in Kopenhagen; † 11. November 1855, war ein dänischer Philosoph, Essayist, Theologe und religiöser Schriftsteller)


Zwei Bier und ein Würstchen und mein Arsch wird auf der Stelle zum Waldhorn.
(Conchata Ferrell als Berta in der Serie „Two an a half Men“)


Sag an, willst du die meinige heut sein?
Du griffig, schnittig, Fickgebein.
(Olaf Schubert während einer Sendung „Quatsch Comedy Club“)

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