Mein erstes mal…

Die Tage zwischen dem 15.04.16 und dem 17.04.16 sind deswegen erwähnenswert und einen Blogeintrag wert, weil da etwas passierte, was mir in der ganzen Zeit, seit ich mit der Kamera unterwegs bin noch nie passiert ist!

Aber der Reihe nach.

Freitag, 15.04.16

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„BACK HOME“ im Club Sensay

Club Sensay: Hier kamen „die Jungs nach Hause“!
Ja- ich lehne mich mal so weit aus dem Fenster und sage „Legenden“ kamen nach Hause! Zurück im „Wohnzimmer“- was zwar nicht mehr Goya heißt, aber dennoch war es schön, diese zwei mal wieder live zu erleben. Mjay & Mule aka die Electropunx standen nach viel zu langer Abstinenz mal wieder an den Plattentellern im Sensay (ehem. Goya)!

Geil war das, um es mal auf einen Nenner zu bringen. Punxtypisch wurden unerhört geile House-Sets frisch vom Turntable serviert.
Ein bißchen kam es einem vor, wie ein „Klassentreffen“. Viele, die man lange nicht mehr gesehen hatte, schauten vorbei und feierten die „Punx“ und ihre Rückkehr.
Mit dabei an den Turntables waren die braven Burschen von BRIX!. Oli legte ein sensationell krachiges Set auf, was dem Volk sehr gut gefiel.
>> Hier gibts die Bilder auf Main-Echo Online

Colos-Saal: Gut- was will man über die „Big Easy“ Partys im Colos-Saal noch groß erzählen?
Ihrerseits schon selber eine Institution im Aschaffenburger Nachtleben, lockt die Party immer noch hunderte in den Colos-Saal. An den Plattentellern stand Freund Jens vom Acoustic Shock DJ Team und beschallte das Volk gewohnt gekonnt nach dem Motto „Rockig, Tanzbar, Anders“. Bumsvoll war es zwar nicht (war ja auch Edersfest in Großostheim), aber trotzdem schön.
>> Hier gibts die Bilder auf Main-Echo Onlne

Samstag, 16.04.16

Disco One: Nun bin ich ja wirklich nicht erst seit gestern mit der Kamera unterwegs. Dennoch passierte es mir schon vor einem Aschaffenburger Club(!!!), das mich ein Security-Mitarbeiter nicht einlassen wollte, weil er mit meinem „Main-Echo“ Kärtchen um meinen Hals nichts anfangen konnte und mich fragte „Was solln des sein?“ und dann erstmal von umstehenden Besuchern aufgeklärt werden musste- weil ich zugegeben erstmal sprachlos war…

Wie gesagt- ich mache das seit 2003, das ich mit der Kamera auf die Partys/Konzerte/Festivals renne und fotografiere. Der großteil der Betreiber und Veranstalter kennt mich mittlerweile und auch bei einigen namhaften Künstlern- behaupte ich mal- ist mein Name mittlerweile nicht gänzlich unbekannt. Bei lokalen sowieso. Aber ich sollte evtl. mal an meinem nationalen Bekanntheitsgrad „arbeiten“.
Das soll jetzt auch kein Vorsatz sein- aber schaden könnte es nicht.
Egal- Bushido gehört jetzt jedenfalls nicht zu den Künstlern, die mich kennen. Meine Chance kam an jenem Samstag. Also packe ich meinen Krempel und fahre zu unserem größten Discotempel im Umkreis. Club Show heißt das, was hier stattfinden soll. Mit Bushido.

„Okay“, denke ich mir, „die wissen das ich komme- also wird schon alles gutgehen! Hab ja vorher noch mit denen gemailt.“(!)
Also laufe mal auf den Eingang zu (also an den Anfang des überdachten Eingangsbereiches).
Dort steht schon die erste Security. Kein Problem, man kennt mich und winkt mich quasi durch. Schonmal gut.
Nächste Security direkt an der Tür; Auch hier kein Problem. Ich bin also drin, will gerade an der Kasse vorbei als mich jemand anlabert „Tschuldigung! Darf ich mal ihr Bändchen sehen?“ Ich drehe mich um und zeige dem Typen der da „superlässig“ hinter dem Tresen lümmelt mein Main-Echo Kärtchen. Der guckt… und guckt… und guckt… dreht das Kärtchen um… dann ein Geistesblitz bei ihm (vermutlich war sein Arbeitsspeicher überfordert von der fülle an Infos auf dem Kärtchen). „PRESSE?“ Ich nicke. „KEINE PRESSE! KEINE PRESSE! BUSHIDO WILL DAS NICHT!“ woraufhin sich ein anderer Securitymitarbeiter in Bewegung setzt und Anstalten macht, mich hinaus zu begleiten.
Als ob ich großartig randaliert hätte, oder es so aussah als würde ich damit anfangen um mich zu schlagen.
[ironie:on] Ich bin ja auch schon lange Stadtbekannt dafür, das ich mich gerne mit der Security prügele! [ironie:off]

Jedenfalls- und das ist auch der Grund, warum ich das ganze hier niederschreibe- das war wirklich das erstemal in 13 Jahren Eventfotografie, das ich bei einer Veranstaltung nicht eingelassen wurde!

Aber ich hätte ja auch mal vorher gründlicher recherchieren können. Wenn man nach Bushido googelt und auf „Bilder“ klickt, findet man interessanterweise kaum Bilder von Bushido am Mikrofon. Es gibt also anscheinend kaum Bilder von ihm, wo er live auf der Bühne stand.
Hätte mich schonmal stutzig machen sollen…
Stutzig macht mich jetzt im nachhinein allerdings was anderes: Hätte das Management von Bushido dem Club nicht sagen sollen, das sie keine Presse wünschen?
Oder ist das allgemein bekannt? Weil- wenn man nach „bushido pressefeindlich“ googelt, kriegt man auch keine gescheiten Ergebnisse.

Wobei- fällt mir auch jetzt erst ein- CRO ist ja ein ähnlicher „Profi“!
Der wollte bei seinen Auftritten 2013 und 2015 beim Aschaffenburger Afrika-Karibik-Festival ja auch keine Fotografen im Graben vor der Bühne.

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