Die drei Höllenwochen

Es sind die „drei Höllenwochen“ des Jahres. Zumindest für mich persönlich.
Sie sind jedes Jahr um diese Zeit. Immer im August.

Und ich liebe diesen Scheiß- wirklich wahr!

Die Höllenwochen beginnen mit dem Afrika-Karibik-Festival.

Vier Tage HalliGalli, Livemusik ohne ende, Artisten und Leute… viele Leute. Also so richtig viele Leute. Menschemassen. Ich rede von mehreren tausend Menschen. Zumindest an den Abenden, an denen die Top-Acts spielen. Dazwischen ist auf dem Volksfestplatz Aschaffenburg herrlich entspannte Stimmung. Kaum jemand zickt rum das er oder sie keine Bilder will. Mit kaum jemanden muss ich erst lang diskutieren bevor ich ein Bild machen darf.
Durchweg angenehme Leute sind am Start.
Egal ob es meine „Lieblings-Lesbe“ ist (Furchtbar lieben Gruß an der Stelle), die wunderbar-verrückte Alex Ihrig (ebenfalls lieber Gruß), die ganze Security-Crew (Lieber Gruß an Ernst, Ralf, Carmen, Thorsten und alle anderen) oder das ganze Orga-Team oder die ganzen fleißigen Fotografen-Kollegen.
Ich freue mich jedenfalls jedes Jahr wie Bolle auf das AKF!

>> Hier gehts zur AKF-Homepage

Es folgt eine Woche später das nächste Highlight

Nächste Station: Aschaffenburger Stadtfest

Hoyeah! Nochmal Menschenmassen! Und diesmal noch mehr, weil; s‘ kost ja nix!
Livemucke auf mehreren Bühnen, Bier- und Fress-Stände an allen Ecken, Kinderbespaßung und Leute trifft man, die man seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hat. Dieses Jahr ist es schon das 28. mal das die Innenstadt komplett dicht gemacht wird für dieses Spektakel. 1985 wird es wohl das erstemal gewesen sein, dass das Stadtfest stattfand… damals war ich 13. Scheiße, bin ich alt…

>> Hier gehts zur Stadtfest-Homepage

Letzte Station der Höllenwochen ist im Strietwald- und wohl das älteste (seit 65 Jahren!!) und traditionsreichste Festchen

Letzte Station: Gickelskerb

Blasmusik, Lederhosen, Bierzelt, Maßkrüge, Bierbänke… alles das (vorallem in Kombination) bescherte mir früher spontane Fluchtreflexe, Panikattacken, Schweißausbrüche, Sodbrennen, Übelkeit und Brechreiz!
Nun- es hat sich „verwachsen“ und heute… nun… „lieben“ werde ich das wohl nie. Aber ich wehre mich zumindest nicht mehr so wie früher, wenn ich da zum Bildermachen hin soll. Es ist ein recht lustiges Spektakel und es zieht anscheinend wirklich jedes Jahr, auch schon Jahrzehntelang ausgewanderte(!), zurück in die Heimat. Alle kommen einmal im Jahr nach Aschaffenburg-Strietwald um ihren „Gickel“ zu verspachteln. Was nun das genaue Geheimnis dieses speziellen „Gummiadlers“ sein mag, erschließt sich mir auch nicht.
Egal- die Stimmung ist fröhlich-ausgelassen und die Leute stehen auf den Tischen und Bänken und veranstalten einen amtlichen Zeltabriss der sich gewaschen hat. Äußerst fotogen und sehenswert.

>> Hier gehts zur Gickelskerb-Homepage

Schreibe einen Kommentar