Über Mobbing

Oder: Arschlochkinder gibt es wohl!

Vor einiger Zeit diskutierte ich das mal auf Facebook mit jemandem, der der Meinung war, es gäbe keine „Arschlochkinder“! Wie gesagt- es ist schon einige Zeit her und ich weiß jetzt auch nicht mehr, wie mein gegenüber auf die Frage reagierte, ob er denn gemobbt wurde in der Schule.

Ist ja auch egal.
Jedenfalls:

Ich wurde gemobbt. Punkt.

Ich war alles andere als ein „herausragender Schüler“!
In Mathe z.B. hatte ich anscheinend irgendwann mal ein Abo auf ne „FÜNF“ unterschrieben – und kam aus dem Vertrag nicht raus! Wenn mir heute z.B. jemand mit dem Spruch „Is doch’n ganz normaler Dreisatz!“ kommt, könnte ich spontan um mich schlagen! Und auch sonst lungerte ich unmotiviert irgendwo im Mittelfeld herum und kam halt so durch.

Das war aber gar nicht so das Problem.

In den Pausen stand ich meistens in irgendeiner Ecke und gab mir Mühe, nicht aufzufallen.
Ich war ein ruhiges Kind. Introvertiert. Und damit anscheinend für meine Klassenkameraden höchst suspekt. Ich denke, das war das Problem.

Während meine Altersgenossen ihre Zeit damit verbrachten, einem Ball (sinnfrei) hinterherzuhecheln, fuhr ich mindestens einmal im Monat in die Stadtbücherei und holte mir Bücher- die ich verschlang!
„Wolfsblut“ von Jack London,
„Aug‘ in Aug‘ mit 1000 Tieren“ von John Hagenbeck,
„Unterwegs nach Atlantis“ von Johanna von Koczian,
„Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende,
„Das Geheimnis der Titanic“ von Robert Ballard
und unmengen andere – und natürlich Comics.
Außerdem war Lego mein ein und alles. Und Fernsehen. Und im Nachhinein muss ich sagen, dass es ein Glück war, das meine Eltern damals keinen Kabelanschluss hatten. Denn da gabs MTV… und die Videos von damals liebe ich heute noch! MTV wäre sicherlich 24/7 gelaufen!

Okay- wo waren wir?
Also: Mobbing.
Es gab einige richtig penetrante Jungs. Einige waren bei mir in der Klasse. Die meisten waren allerdings in der Parallelklasse. Sie machten sich einmal einen Spaß daraus, meine Digitaluhr im Werkraum in einen Schraubstock einzuspannen- und zuzudrehen!
Einer davon hat sich allerdings richtig bei mir „eingebrannt“: Ich werde seinen Namen nicht nennen- aber vor einiger Zeit las ich seinen Namen tatsächlich auf Facebook! Spott, Lästereien, Schläge und Tritte verbinde ich mit seinem Namen. Er wird sich dessen nicht bewusst sein. Warum auch? Weil „Is doch schon ne Ewigkeit her!“ und „Wir waren doch Kinder!“ und „War doch nur Spaß!“
Ja sicher war das „nur Spaß“- für ihn.
Ich bin mir sehr sicher, dass er sich dessen nicht bewusst ist.
Genauso wie den anderen… wie z.B. dem einen, der mal in einer Gesprächsrunde bei der Ministranten-Gruppe, in der ich damals war, folgendes absonderte: „Wenn bei uns in der Klasse einer der schwächere ist, wird er niedergemacht. Das ist wie in der freien Wildbahn. Der schwache wird gefressen. Ganz einfach.“

„Ein einziger Grundsatz wird dir Mut geben,
nämlich der, dass kein Übel ewig währt.“

(Epikur von Samos, ca. 341 v. Chr. – 271 oder 270 v. Chr., griech. Philosoph,
Begründer des Epikureismus und der epikureischen Schule)

Ich überlege, ob ich ihm schreiben soll. Aber- was würde das schon bringen? Nach so langer Zeit.
Andererseits wäre es schon eine Art „Therapie“ für mich und ein weiterer „Dämon“ weniger von den vielen, die wir alle irgendwo in uns tragen. Er müsste mir ja nicht mal antworten- ich würde zumindest nicht damit rechnen!

Das seltsame ist- und das gibt mir tatsächlich immer wieder aufs Neue zu denken:
Die, die damals gemobbt haben- die Täter (nennen wir sie ruhig so)- die „ach-so-coolen“… HEUTE sehe ich von denen nur noch sehr, sehr wenige bzw. ich muss aktiv nach ihnen suchen (wenn mir ihre Namen einfallen). Oder ich treffe zufällig mal auf einen… wie vor ein paar Jahren eine andere Gestalt von damals, in einem Getränkemarkt.
Einen der (damals) sicherlich berüchtigsten in „meiner Hood“. Er war nicht mal in meiner Parallelklasse sondern einen Jahrgang über mir. Aber er war damals mit einer übergroßen Menge Selbstvertrauen und Testosteron „gesegnet“- und ich wechselte die Straßenseite wenn er auftauchte!

Aber- gerade beim Schreiben merke ich, das wir damals doch etwas gemeinsam hatten:

Wir waren uns damals gegenseitig suspekt

– und natürlich wollte keiner auf den anderen zugehen!
Das wäre ja wieder ein Zeichen von Schwäche gewesen- und der Schwache wird ja gefressen…

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Glück und Perfektion

Vor ca. 2 Jahren wurde ich auf einer Faschingsveranstaltung gefragt

„Bist Du glücklich?“

Ich hatte darüber vorher noch nie nachgedacht und tat mir deswegen auch etwas schwer, darauf sofort zu antworten. Mittlerweile habe ich, eine für mich passende, Antwort darauf gefunden:

Nein, bin ich nicht!“

Aber- lasst mich das erklären.
Der Duden sagt über das Wort „glücklich“ folgendes:

glück|lich

  • vom Glück begünstigt; erfolgreich
  • vorteilhaft; günstig
  • von froher Zufriedenheit, Freude, Glück erfüllt

Quelle: https://www.duden.de/rechtschreibung/gluecklich_selig_guenstig_passend

Ein „glücklicher Mensch“- nach meiner persönlichen Definition- ist wie ein frisch verliebter Mensch.
Er grinst 24/7 (24 Std., 7 Tage die Woche) alles und jeden an, ist „ekelhaft fröhlich“ und ist in erster Linie eins: Anstrengend für seine Umgebung!
So war ich nie und so will ich nicht sein! Das wäre einfach nicht ich.

Ich finde, „Glücklich sein“ ist überbewertet. Ich meine, wirklich 24/7 ein vor Glück triefender und platzender Strahlemann zu sein- wer würde das denn auf Dauer aushalten?
Der US-amerikanischer Erzähler und Satiriker Mark Twain (1835 – 1910) hat mal dazu folgendes gewußt:

„Glücklich ist der fröhliche Idiot.“

Der von mir sehr geschätzte Comedian und deutsches Entertainer-Urgestein Jürgen von der Lippe, hat das mal sehr treffend auf den Punkt gebracht.
Ab ca. 1:45min.

Nun würde ich allerdings nicht zwingend so weit gehen jeden, der von sich selbst behauptet glücklich zu sein, als Idiot zu bezeichnen! Allerdings einen wirklich „24/7 vor Glück triefenden Strahlemann“– den würde ich tatsächlich so bezeichnen! Ein „Sonnenkönig“ der alles und jeden permanent anstrahlt- sorry, aber so jemandem traue ich nicht weiter, als ich ein Klavier schmeißen kann!
Und es gibt ja so Leute! Ich kenne sie und ich habe mit ihnen gearbeitet. Ich bin kein Pessimist- überhaupt nicht. Aber ich bin auch weit davon entfernt ein „Sonnenkönig“ zu sein- oder überhaupt die Motivation zu haben, ein solcher sein zu wollen!
Es gab eine Zeit, da habe ich solche Gestalten beneidet- mittlerweile langweilen sie mich, ich traue ihnen nicht und ich gehe ihnen, soweit möglich, aus dem Weg!

Man nennt sie auch „Extrovertierte“.

Zitat: „Extrovertierte Personen fühlen sich in sozialen Situationen wohl und empfinden den aktiven Austausch mit Mitmenschen als anregend. Sie sind häufig gesprächiger, ungezwungener, enthusiastischer und kommunizieren lebhafter.[…] (Der Begriff wurde) 1921 von Carl Gustav Jung im Rahmen seiner persönlichkeitspsychologischen Typologie genutzt.“

Ich bin ein Introvertierter Mensch– also das Gegenteil davon- und empfinde deswegen Extrovertierte auf Dauer einfach relativ anstrengend.

Aber- zurück ins Hauptmenü und zu der Frage „Bist du glücklich?“
Ich bin es also nicht! Was bin ich dann?
Permanent unglücklich? Nein! Natürlich nicht!

Eines meiner Lieblingszitate stammt vom großen und von mir hochverehrten Sir Peter Alexander Baron von Ustinov.
(einfacher: Peter Ustinov | Schauspieler, Synchronsprecher, Schriftsteller, Regisseur, Multitalent, Ehrendoktor zahlreicher Institute und Universitäten in Amerika, Europa und Asien, Leiter zweier britischer Universitäten, Vorsitzender des World Federalist Movement u.a.). Ferner „Commander of the British Empire“ (CBE) und „Fellow of Royal Society of Arts“ (FRSA).

„Ich bin besonders dann zufrieden, wenn das Glück unvollkommen ist. Vollkommenheit hat keinen Charakter.“

Sir Peter Alexander Baron von Ustinov, CBE, FRSA (* 16. April 1921 in London; † 28. März 2004 in Genolier, Kanton Waadt)

Dieses ständige streben nach Vollkommenheit, nach Perfektion, dem „perfekten Glück“ finde ich unheimlich anstrengend, ermüdend und nicht zuletzt völlig unnötig.
Außerdem ist das… oder besser DAS „Glück“ sowieso ein sehr individuelles Konstrukt.
Der eine empfindet es beim steuern seines Porsches, der andere beim Betrachten eines Gemäldes, jemand anderes beim Eisessen, wiederum ein anderer empfindet Glück in einem anderen Land, wo es warm und sonnig ist… es lässt sich nicht final an etwas festnageln!
Deswegen nervt es mich auch, wenn jemand zu mir sagt „Perfekt!“. Egal in welchem Zusammenhang.
„Wir treffen uns um 16 Uhr.“
„Perfekt!“

Was ist daran perfekt? Es ist ne verdammte Uhrzeit! Sag „Okay!“ oder „Alles klar“
Es nervt einfach.…es nervt mich einfach.

Okay- wieder zurück ins Hauptmenü:

Also- was bin ich dann?

Ich bin zufrieden!

Definition:
„sich mit dem Gegebenen, den gegebenen Umständen, Verhältnissen in Einklang befindend und daher innerlich ausgeglichen und keine Veränderung der Umstände wünschend“

Quelle: https://www.duden.de/rechtschreibung/zufrieden

Natürlich ändert sich immer etwas.
Ständig. Das ist der Lauf der Welt. Daran können wir nichts ändern.
Dinge verschwinden, andere tauchen auf.
Schließt sich eine Tür, öffnet sich eine andere und wer versucht, sich alle Türen offen zu halten, wird sein Leben auf dem Flur verbringen! Da kann es zwar ganz schön sein- aber ganz ehrlich, wer will das schon?
Einer meiner Lebens-Leitsätze ist dieser: „Wer weiß, wozu das jetzt wieder gut war!?“

Wozu mit dem Schicksal hadern? Wir wissen doch; „Leben ist das, was passiert, während wir Pläne dafür machen.“
Also- warum nicht einfach annehmen, was passiert?

In diesem Sinne- als weidä!


Zitate zu „Glücklich“:

Glücklich ist der fröhliche Idiot.
Mark Twain (1835 – 1910), eigentlich Samuel Langhorne Clemens, US-amerikanischer Erzähler und Satiriker

Der Anblick eines wahrhaft Glücklichen macht glücklich.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832),
gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten
deutschsprachiger Dichtung

Die Glücklichen sind reich, nicht Reiche glücklich.
Friedrich Halm (1806 – 1871),
eigentlich Eligius Franz Joseph Freiherr von Münch-Bellinghausen,
österreichischer Dramatiker, Lyriker, Novellist und Intendant des Hoftheaters

Gefühllose Menschen sind dauernd glücklich.
Billy (1932 – 2019), eigentlich Walter Fürst, Schweizer Aphoristiker

Selten ist der Mensch glücklich und alt.
Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. – 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere;
römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker;
Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero (Römischer Kaiser von 54 – 68)

Glücklich ist, wer es zu sein glaubt.
Aus Frankreich

Wir sind drahtlos glücklich und kernspeichergesund.
Deutsches Sprichwort

Heißt wunschlos glücklich sein nicht Stillstand?
Volkmar Frank (*1962), Dichter und Aphoristiker

Deine erste Pflicht ist, dich selbst glücklich zu machen.
Bist du glücklich, so machst du auch andere glücklich.
Der Glückliche kann nur Glückliche um sich sehen.
Ludwig Feuerbach (1804 – 1872), deutscher Philosoph

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Ich lasse mich impfen!

Selbstverständlich lasse ich mich impfen!

(Ironischer Einschub: Anfang)
Aber- ich bin ja auch ein Obrigkeitshöriges Schlafschaf dem nicht mehr zu helfen ist.
Ich war ja auch Zeitsoldat und folge schon von daher immer stumpf allem, was man mir sagt!
(Ironischer Einschub: Ende)

Was bin ich nicht schon geimpft worden! Vor meinen Auslandseinsätzen wurde ich damals gegen alles Mögliche geimpft.

Ich frage mich halt, was dieses ganze diskutieren, lamentieren, jammern etc. bringt?!
Oder ist es nur dieser alte 68er Geist, der da wieder durchkommt? Einfach mal pauschal gegen alles sein, was „von denen da oben“ kommt.

Ich schreibe das absichtlich auf meiner eigenen Seite.
Erstens ist es meine Seite- und da kann ich schreiben was und so viel ich will. Zweitens muss ich hier nicht mit Coronaleugnern und Impfgegnern mit selbstauferlegtem Missionierungsauftrag diskutieren. Ich saß erst vor wenigen Tagen tatsächlich mit einem Impfgegner an einem Tisch!
Und es ist erstaunlich; Er hat mir wirklich meine Meinung gelassen, ohne groß aggressiv oder laut zu werden.
So geht es nämlich auch, Freunde! Einfach die Meinung eines anderen akzeptieren- und zwar OHNE groß darüber zu diskutieren!

Aber natürlich gibt es immer einen, der es besser weiß… oder meint, es besser zu wissen!

Du willst dich impfen lassen? Okay! Cool!
Du willst dich nicht impfen lassen? Okay! Cool!

Vorhin las ich einen Artikel von einem gewissen Dr. Coleman, das alle geimpften im Herbst anfangen würden zu sterben und dass das ganze nur ein perfider Plan wäre, die Weltbevölkerung zu dezimieren.
Ich sag mal so; Selbst wenn dem so wäre- wir sind alle mal dran und niemand weiß vorher, wann oder wie es ihn vom Schlitten haut! Überall liest man davon, wie schnell es gehen kann.
Kleiner Denkanstoß zum Philosophieren: Mit der Geburt beginnt das sterben.

Was das impfen angeht bin ich persönlich der Meinung, dass ich lieber Teil der Lösung, als des Problems bin.

Du willst dich impfen lassen? Okay! Cool!
Du willst dich nicht impfen lassen? Okay! Cool!

Und beide.…ich sag mal… „Lager“… müssen dann auch mit den Konsequenzen leben.

Zu dem oben schon erwähnten Dr. Coleman hat übrigens die Hoax-Informationsseite Mimikama auch schon einen Artikel geschrieben:
https://www.mimikama.at/aktuelles/coleman-impfstoffe-massenvernichtungswaffen/

Zitat:

„Weltweit werden Menschen derzeit geimpft und weltweit sterben Menschen auch an allen möglichen Krankheiten, von Herzinfarkten bis zu Krebs. Das ist unvermeidlich, doch Impfgegner machen nun einen Sport daraus, jede Todesursache auf die Impfung zu schieben.“

Mimikama.at

Und genau hier frage ich mich,
was das bringen soll.

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Fotobuch 2019

Seit zwei Jahren bastele ich Fotobücher von meinen „Fotohighlights“ des Jahres. Besondere Momente, die ich Ehre und Vergnügen hatte einzufangen und an denen ich teilhaben durfte. Momente, die ich einfangen und konservieren durfte.

Mein Fotobuch 2019 war insofern was besonderes.

Alleine schon wegen der Tatsache, das unser Leben kurz nach Neujahr 2020 grundlegend ausgebremst und alles runtergefahren wurde.
Aber- wie hätte man das damals wissen sollen?

Das letzte Jahr, in dem wir ungehemmt feiern durften.
Das Jahr 2019 BC (Before Corona).

Jedenfalls- hier ist die Onlineversion zum durchblättern am Bildschirm.
Gedruckt bei Saal-Digital. Die vorherigen (2017 & 2018) habe ich bei CEWE drucken lassen.

>>> Fotobuch MOMENTE 2019 <<<

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2020

Geliebtes Jahr
Ich bin mir nicht sicher, ob es jemals ein Jahr gab in meinem Leben, in dem die Dinge so gekommen sind, wie ich gedacht oder mir ausgemalt hatte. Wie ich sie erwünscht oder erhofft hatte. Manches habe ich in heller Erinnerung, anderes stürzt mich ins Dunkel, vieles ist längst vergessen (gottlob vs. verdammt); lebendig in Körper und Geist sind bestimmte Zäsuren, Ereignisse, Wendepunkte. Die nicht immer laut waren, dafür tief oder nachhaltig. Die nicht immer schön waren, schließlich aber aus Wunden Wunderbares schorfte.

Bettina Strang: http://wortstrang.de/

Der Text oben, stammt von der wunderbaren Bettina Strang.
Es ist nur ein Auszug von einem weitaus längeren Text- aber sie weiß natürlich, das ich diesen Auszug hier veröffentlicht habe und ich danke ihr für die Genehmigung.

2020… was für ein Jahr!


Definitiv- und da, denke ich sind wir uns einig,
KEIN schönes Jahr.

Aber ein außergewöhnliches Jahr. Ein selten bemerkenswertes Jahr. Ein Jahr, das einen deutlichen Fußabdruck in den Geschichtsbüchern hinterlassen wird.
Schon verrückt wenn man darüber nachdenkt. Die Kinder unserer Kinder werden uns vielleicht mal fragen „Wie war denn das damals?“

Wenn wir schon bei Kindern sind, komme ich auf Harry Potter und den amtlichen Bösewicht in den Geschichten.
Der, der nicht genannt werden darf…
Ich denke, man wird zukünftig so zählen:
„2017, 2018, 2019, 2021“… eben das Jahr, welches nicht genannt werden darf.
Das „Voldemortjahr“.

Ich werde jetzt nicht aufzählen, was dieses Jahr alles passiert ist.
Wir kennen sowieso alle die dominanten Headlines des Jahres:
„CORONA“, „NEUINFEKTIONEN“, „LOCKDOWN“.

Ich finde, wenn es ein anderer schon unglaublich toll gemacht hat, warum soll man sich dann noch die Arbeit machen?
Hier ist die liebe Becca mit ihrer Zusammenfassung von 2020…

Es sind jetzt keine 24 Stunden bis zum neuen Jahr- und wir haben alle die Hoffnung, dass es 2021 besser wird.

Ein paar Leute will ich noch besonders grüßen- einfach weil sie mir wichtig sind!
Zuerst natürlich meine ganze Familie und Verwandtschaft!
Als nächstes die ganzen Main-Echo Redakteure, mit denen ich 2020 zusammen zu arbeiten die Ehre und das Vergnügen hatte und die mir teilweise auf Facebook folgen.
Dann kommen schon die ganzen ehem. Kameraden und Kameradinnen aus meiner Bundeswehrzeit.
Dann gibt es noch unglaubliche tolle Leute, die fern von Deutschland leben, in Nordamerika und Kanada.
Zum Schluss ein paar, die ich namentlich erwähnen will:
Christina, Peter, Claus, Katja, Susanne, Bettina, Sina, Jörg, Anja, Thorsten, Jürgen, Marc, Carsten, Florian, Dave, Timo, Tim, Simone und Rebecca.
Ich habe knapp 900 Leute in meiner Freundesliste. Viele neue habe ich im Laufe des Jahre abgelehnt- ganz einfach weil ich sie nicht kannte!

Um zu einem Ende zu kommen:

Ich wünsche allen die mich kennen und evtl. mögen, ein unglaublich phantastisches, phänomenales, epochales, erfolgreiches, (im positiven Sinne) lebensveränderndes, frei von persönlichen Verlusten und vor allem gesundes Jahr 2021!
Nur das Beste!

Zum Schluss noch ein Sprüchlein, was ich oft zitieren wollte,
aber nie richtig zusammenbrachte:

„Mögen die Höhepunkte unserer Vergangenheit die Tiefpunkte
unserer Zukunft sein“

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Die Corona-App

Aus gegebenem Anlass gebe ich hiermit bekannt, das ich- als bekennend naives Obrigkeitshöriges „Schlafschaf“ das ich dann in den Augen einiger wohl bin- mir tatsächlich die Corona-App installiert habe!

Heute vormittag musste ich lesen, das einer meiner Facebook-Freunde darauf „bestand“, wer diese App installiert habe, solle sich umgehend „entfreunden“!
Nun- denke ich mir-

Reisende soll man nicht aufhalten…

Aber, weil ich außerdem ein bekennend fauler Hund bin sage ich hiermit, sollte sich in meiner Freundesliste jemand deswegen zu meinem Bedauern unwohl fühlen, kann er/sie sich jederzeit entfreunden!

Auch wenn ich mir des Risikos durchaus bewusst bin…

Ich verbringe zwar wirklich viel Zeit auf Facebook- aber ich weiß tatsächlich auch und bin mir dessen bewußt, dass das „Leben“ an sich nur am rande mit dem zu tun hat, was sich auf Facebook abspielt.

Zumindest sollte es so sein!

„Echte“ Freunde werden nicht durch einen Mausklick „entfreundet“ – oder ich habe da Jahrzehntelang was falsch verstanden! Wie diese eine junge Dame an einem Faschingssonntag vor ein paar Jahren die mir, rabendicht wie sie war, minutenlang die Ohren vollquatschte, warum ich sie auf Facebook entfreundet hatte- obwohl wir im echten Leben nur wirklich wenig… eigentlich gar keine(!)… Berührungspunkte hatten!

Solche Diskussionen werde ich
jedenfalls nicht führen!

Wer mich auf Facebook entfreundet- okay!
Cool! Man sieht sich (NEIN! Das ist keine Drohung!)!
Ich wünsch dir was und Gottes Segen!

Genauso hab ich nie verstanden, warum in manchen Gruppen ein Riesenfass aufgemacht wurde, wenn ein Eintrag verschwand!
NA UND?! SCH**** DRAUF!
Dann hats halt einem nicht gefallen! Buhuuu! Heul leise!

Okay- zurück zum Thema: Ich habe die App installiert!
Wie gesagt – wer sich deswegen unwohl fühlt: Sorry! Tut mir leid!
Wenn du dich deswegen entfreunden willst:
Kein Ding! Wirklich. Mach dir keinen Kopp deswegen.

Ein kluger Text zu dem Thema kommt von meiner lieben und klugen Facebook-Freundin Katja:

Amazon so: „Ey, dürfen wir Deine Daten speichern über jedes paar Socken, dass Du kaufst und jeden Thermomix und jede Anti-Pickelcreme und Dich zehn mal am Tag daran erinnern, was Du jemals je im Netz gesucht hast?“ und alle so: Yeeeeeaaah!!!!

Facebook so: „Ey! Dürfen wir Deine Daten und Bilder und Freunde speichern und Dich den Rest Deines Lebens daran erinnern, was Du wann wo mit wem gemacht hast und wo Du gerade bist?“ und alle so: „Jaaaaaa! !!!!“

Google so: „Huhu! Dürfen wir Dein Bewegungsprofil speichern und auf amerikanischen Servern speichern und auswerten, ob Du zu Fuss, mit dem Auto oder Deinem Fahrrad in Pusemuckel warst!?“ und alle so: „Yessss!!!“

Bundesregierung so: „Guten Tag, lieber Bürger! Dürfen wir Deine Daten speichern, Dein Bewegungsprofil und damit Dein Leben, Deine Gesundheit und das von anderen schützen!?“ und alle so: „Neeeeeeeiiiin!!!! Daaaateeenschuuuutz!!!“
(Katja Dornberger)

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Colos-Saal

Ich musste schon sehr weit in meinem Archiv zurückgehen…

Im Jahre des Herrn Anno Domini 2003, genauer: am 29.06.2003 schoss ich um 20 Uhr, mit meiner damaligen Kamera, einer Minolta DiMAGE 7, mein allererstes Bild im Colos-Saal.
Zu diesem Zeitpunkt hätte man es an einer Hand abzählen können, wie oft ich schon im Colos-Saal gewesen war!
Und natürlich hatte ich überhaupt keine Ahnung vom fotografieren!
So sieht das Bild auch aus…


„Fettes Brot“ standen damals auf der Bühne.

Ich hatte damals noch „überhaupt keinen blassen“ (Dunst) von Blende, Belichtungszeit, ISO etc. und vertraute darauf, dass die Kamera das schon richtig machen würde…

Als erstes lernte ich, das man der Technik nicht zu sehr vertrauen sollte!

Als nächstes lernte ich „Die ersten drei Lieder ohne Blitz – und dann raus!“
Das habe ich mittlerweile so verinnerlicht, das ich einmal eine junge Kollegin eines anderen Medienunternehmens anraunzte, den Blitz auszumachen.

Was ich sagen will; Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Aber ich lernte dazu. Und der Colos-Saal wurde in den folgenden Jahren ein guter… Nein. Kein guter!
Der Colos-Saal war für mich ein hervorragender Platz dafür!
Für mich war der Colos-Saal nichts weniger als ein Lehrer!

Als erstes durfte ich damals Claus Berningers liebe Frau kennenlernen.
Sie oder Matthias Garbe verbrachten damals viele Stunden neben mir bei meinem damaligen Arbeitgeber und kürzten mit mir zusammen Texte, so das sie irgendwann ins Layout passten.

Ich erlebte, wie Anke Engelke einen Fotografen verscheuchte und Tom Gäbel quatschte mich während seines Konzerts von der Bühne aus an.
Angelo Kelly habe ich in guter Erinnerung als (überraschenderweise) harten Rocker und tollen Liveperformer.
Von Matthias Garbe wurde ich bei einem Konzert von Heinz Rudolf Kunze mal aus dem Saal geholt, weil ich nach den ersten drei Liedern nicht freiwillig rauskam. Moses Pelham schwitzte mir einmal bei einer exzellenten Liveshow auf die Kamera. Ich erlebte The BossHoss, The Hooters, Jan Delay, Grandmaster Melle Mel, 10cc, Roachford, Uriah Heep, Christina Stürmer, Wir sind Helden, Kool Savas und endlos viele andere! Von den vielen großartigen lokalen Bands will ich gar nicht anfangen- diese Liste wäre endlos!

Ich sah, wie der damals schon über 70jährige Mani Neumeier aus einem Sack Klangschalen auf die Bühne schüttelte- sich anschließend auf den Boden hockte und auf dem Bühnenboden ein beeindruckendes minutenlanges Solo auf diesen Klangschalen ablieferte. Ein Erlebnis war Friedrich Liechtenstein, mit dem ich nach seiner Show ein Selfie machen konnte- ähnlich wie mit SEVEN.

Einer der emotionalsten Momente war das Konzert von Candy Dulfer am 21. April 2016.
Am Todestag von Prince spielte sie zufällig im Colos-Saal – und sie spielten Prince zu Ehren „Purple Rain“.
(Warum das in dem Zusammenhang eine ganz besondere Bedeutung hat, steht in dem verlinkten Wikipedia-Artikel über Candy Dulfer)

Wenn ich die ganzen Bilder- also ALLE(!)- zusammenzählen würde, die ich seit jenem Konzert von „Fettes Brot“ am 29.06.2003 im Colos-Saal gemacht habe, es wären sicherlich mehrere hunderttausend!

Ich sage, ich lernte im Colos-Saal das Fotografieren- die „Available Light“ Fotografie (also mit dem arbeiten, was an Licht da ist). Ein jahrelanges „Try & Error“.
Und ich bin wirklich dankbar, dass ich das machen durfte und das man- Claus Berninger und sein Team- mich eigentlich immer hat machen lassen!

Tolle Konzerte durfte nicht nur ich während meiner Arbeit, sondern auch tausende andere im Publikum, erleben. Seit über 35 Jahren steht der Colos-Saal an dieser Stelle im Roßmarkt in Aschaffenburg.
Aschaffenburg ist- für mich- ohne Colos-Saal, eigentlich undenkbar.

Seit 2003 – seit 17 Jahren –
fotografiere ich im Colos-Saal.

Habe ich eine emotionale Bindung an diese Location?
Scheiße! Natürlich! Ja, verdammt!

Will ich helfen, wenn Colos-Saal Chef Claus wegen der derzeitigen Situation eine Crowdfunding-Aktion startet, um seinen Club und die Arbeitsplätze die daran hängen, zu retten?
Aber unbedingt!

Aschaffenburg wäre kulturell wesentlich ärmer ohne den Colos-Saal- und ich hätte wahrscheinlich viel weniger wertvolle Erfahrungen sammeln können.

Wer spenden möchte:
https://www.gofundme.com/f/der-colossaal-braucht-eure-unterstutzung

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Kassenzettel

Kassenzettel nerven. Natürlich. Auch mich.
ABER: Momentan sollte man die Dinger vielleicht doch mitnehmen.
Weil- was mich NOCH MEHR nervt- oder nerven würde- ist, diskutieren mit einem Polizisten der vielleicht schon seit Stunden Leute kontrolliert und deswegen evtl. schon „Grundgenervt“ ist.

Es steht zwar nirgends geschrieben das man die Dinger mitführen muss, wenn man einkaufen war. Aber ggf. ist das vielleicht doch keine so abwegige Idee.
Immerhin besteht in Bayern momentan eine Ausgangsbeschränkung. Man darf noch einkaufen gehen. Aber…

ich zitiere:

Die Polizei ist angehalten, die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen zu kontrollieren. Deswegen werden die Polizeistreifen noch einmal besonders verstärkt, damit die Bevölkerung überall diese Polizeipräsenz wahrnehmen kann. Die Polizei wird stichprobenartig kontrollieren.

Bayern.de, Homepage der bay. Staatregierung:
https://www.bayern.de/service/informationen-zum-coronavirus/faq-zur-ausgangsbeschraenkung/


Weil- Achtung: Das sind auch nur Menschen, die ihren Job machen wollen. Assis, die das nicht begreifen gibts genug- im Hartz 4 TV bekommen die täglich ihre Portion Aufmerksamkeit.

Also- ich denke, den Stress isses nicht wert und der Kassenzettel ist Zuhause auch schnell entsorgt.

Es gab beim Bund damals den schönen Begriff „Leben in der Lage“.
Genau sowas haben wir gerade. Wir werden gerade- aus guten und (hoffentlich für jeden) nachvollziehbaren Gründen- in unseren Freiheitsrechten beschnitten.
Einerseits.

Andererseits: Schaut mal nach oben.
Blauer Himmel.
Was seht ihr noch- oder besser, was seht ihr NICHT?
Kondensstreifen!
Man sieht ungestört einen mal wirklich blauen Himmel ohne irgendwelche Flugzeuge bzw. Kondensstreifen.

Was noch: Ich wohne ja Luftlinie ca. 500m von der A3 weg. Wenn ich früher immer Abends das Fenster kippte, hatte ich immer die Geräuschkulisse der A3.
Heute höre ich (fast) nichts!

Das hat zwar jetzt mit den Kassenzetteln nichts zu tun. Aber solche Zeiten haben immer zwei Seiten. Eine eher lästige- und eine, die man sogar richtig gut finden kann.

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#hanau

In HANAU??? Echt jetzt?

Keine 30min. Fahrt von Aschaffenburg entfernt.
In der Stadt, in der ich in den späten 80ern die Berufsschule besucht hatte!

Mir eine Meinung zu dem Ereignis zu bilden, fällt mir schwer. Vielleicht bin ich einfach noch zu gelähmt von dem Ereignis. Natürlich läuft gerade ein kollektiver Aufschrei durch die Nation!

Hanau reiht sich damit ein in die Reihe von deutschen Städten, die Opfer von Gewalt wurden!
Und in diesem Sinne es ist mir persönlich völlig gleich, ob diese Gewalt von links, rechts, oben oder unten kam! Es ist mir völlig Scheißegal welche Motivation dahinter steckte!

Aber- ich komme jetzt doch zu einem Schluss:

Es war Barbarei – als Ergebnis von Fanatismus!


Fa|na|tis|mus: rigoroses, unduldsames Eintreten für eine Sache oder Idee als Ziel, das kompromisslos durchzusetzen versucht wird

Duden: https://www.duden.de/rechtschreibung/Fanatismus

Bar|ba|rei: Rohheit, Unmenschlichkeit, Grausamkeit

Duden: https://www.duden.de/rechtschreibung/Barbarei

Ob mit einem LKW bzw. Fahrzeug (Berlin 2016), mit Schusswaffen (z.B. Halle 2019, München 2016, Frankfurt 2011 u.a.), durch Brandstiftung (Essen 1997, Lübeck 1996 u.a.) Sprengsätze, Kofferbomben, Molotowcocktails, Messer, Steine, Äxte, Knüppel…

Grundsätzlich finde ich, ist alles – jegliche Aktion – abzulehnen, welche anderen Menschen absichtlich Schaden zufügen könnte!

Aggressionen gegenüber Menschen anderer Herkunft, oder welcher Gruppierung sie angehören, egal ob sie Uniform tragen, von wem sie Fans sind, Hautfarbe, Glaubensrichtung, schwul, lesbisch, geistige oder körperliche Beeinträchtigung, Alter, Lebensentwurf, Kontostand… sind nicht tolerierbar!

Vor ein paar Stunden erzählte mir einer die Story, das der Anschlag ein Bandenkrieg gewesen sei. Da- und im laufe der Nacht- wurde mir klar, dass es mir völlig egal ist, was die Beweggründe dafür waren! Komplett! Es geht mir am Arsch vorbei!
Ich war lange genug Soldat und weiß, was Schusswaffen anrichten können. Ich war in drei Auslandseinsätzen und habe gesehen was Schusswaffen in den Händen von, von Hass geblendeten, Menschen anrichten.

Mein Fazit:
Ich verabscheue „ismen“ – und besonders Fanatismen.
Und ja! Hiermit breche ich die ganze Diskussion herunter auf das Ergebnis:
Es war sinnfreier Hass, Gewalt, Terror und Barbarei – als Ergebnis von Fanatismus.

Ich mein – was sollte es sonst gewesen sein?

Kluge Worte:

Wenn die Vernunft häufiger ihre Stimme gegen den Fanatismus erhebt,
dann kann sie die künftige Generation vielleicht toleranter machen,
als die gegenwärtige ist; und dann wäre schon viel gewonnen.

Friedrich II., der Große (1712 – 1786),
preußischer König, »Der alte Fritz«

Der Fanatismus ist nämlich die einzige „Willensstärke“, zu der auch die Schwachen und Unsicheren gebracht werden können.

Friedrich Nietzsche (1844 – 1900),
deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Der Fanatismus ist das tödliche Metronom, ohne das die Wiegenlieder des Terrors nie erklängen.

Peter Rudl (*1966),
deutscher Aphoristiker

Denn nichts begeistert menschliche Kühnheit so sehr wie der Glaube, man sei das ausgewählte Werkzeug göttlicher Weisheit. Rachsucht und Patriotismus, vereint in einem geistreichen und ehrgeizigen Manne, sind die Hebel des Archimedes, die in dem Fanatismus den Punkt außerhalb der Welt finden, um die Welt zu bewegen. Der kluge Mann kann einen Staat lenken, aber der Enthusiast ist es, der ihn verjüngt – oder zu Grunde richtet.

Edward Bulwer-Lytton (1803 – 1873),
1. Baron Lytton, englischer Schriftsteller und Politiker

Quelle: https://www.aphorismen.de/suche?f_thema=Fanatismus

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Januar ’20

Der Januar war… zäh!

Er begann- wie das so seine Art ist- am 01.01. und in den folgenden Tagen sehr geruhsam.
Alles war noch im Fress- und Feiertagskoma von Weihnachten und Silvester.

Wer hat sich eigentlich den Mist ausgedacht, das der Jahreswechsel nur ein paar Tage nach Weihnachten sein muss? Der Dezember ist sowieso so scheißeteuer! Geschenke für die liebe Familie müssen besorgt werden und die KFZ-Versicherung will auch Kohle. Als hätte man im Dezember spontan nen Geldscheißer!

Der Januar nahm dann so langsam Fahrt auf. Ein schöner Termin war bei einer Geflügelzüchterin. Unglaublich, was es doch für abgefahrenes Federvieh gibt! Damit nicht genug hat sie auch noch einen Wauzi! Und ausgerechnet die Rasse, die ich- als bekennender Katzenfan- mir auch zulegen würde: Einen Shiba Inu!
Sorry Leute- aber ich kann mit Bullmastiff, Boxer, Pit Bull, American Pit Bull, American Staffordshire Terrier usw. einfach nix anfangen!
Ich bin ja auch gegen diese ganze Kampfhund-Diskussion und kenne auch dutzende von zuckersüßen Youtube-Videos mit Pitbulls, die auf Babys aufpassen, mit ihnen spielen und mit ihnen kuscheln. Trotzdem. Mir gefallen die Hunde einfach nicht.

Im Januar gabs auch nicht wirklich viel Events- zumindest keine, wo sich eine Bildergalerie gelohnt hätte.

Aussicht auf Februar.

Der Februar beginnt… sagen wir vielversprechend!
Es gibt im laufe des Monats allerhand zu tun.
Fasching rollt auf mich zu wie jedes Jahr. Ab mitte Februar bin ich dann wieder voll im Faschingstrubel. Los geht’s am 15.02. wie jedes Jahr mit dem „Handballer Kappeowend“ in Glattbach.
Ich mag den Kappeowend. Die Leute sind zu 90% entspannt, diskutieren nicht viel, werfen sich vor die Kamera und das Männerballett ist sowieso immer ein Highlight.
Es folgen Witwenball, Vorwärtsball, Rathaussturm, Faschingszug, After Train Partys und am ende die größte Halligallidrecksauparty mindestens am bayerischen Untermain: YEAH feat. The Oh-Yeahs im Sedgwick am Faschingsdienstag. Vor dem Aschermittwoch nochmal richtig auf die Kacke hauen…

So sah das 2018 aus:

Hm.…sollte ich vielleicht mal einen Eventkalender hier einbauen?
So für jeden Monat?

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