Januar ’20

Der Januar war… zäh!

Er begann- wie das so seine Art ist- am 01.01. und in den folgenden Tagen sehr geruhsam.
Alles war noch im Fress- und Feiertagskoma von Weihnachten und Silvester.

Wer hat sich eigentlich den Mist ausgedacht, das der Jahreswechsel nur ein paar Tage nach Weihnachten sein muss? Der Dezember ist sowieso so scheißeteuer! Geschenke für die liebe Familie müssen besorgt werden und die KFZ-Versicherung will auch Kohle. Als hätte man im Dezember spontan nen Geldscheißer!

Der Januar nahm dann so langsam Fahrt auf. Ein schöner Termin war bei einer Geflügelzüchterin. Unglaublich, was es doch für abgefahrenes Federvieh gibt! Damit nicht genug hat sie auch noch einen Wauzi! Und ausgerechnet die Rasse, die ich- als bekennender Katzenfan- mir auch zulegen würde: Einen Shiba Inu!
Sorry Leute- aber ich kann mit Bullmastiff, Boxer, Pit Bull, American Pit Bull, American Staffordshire Terrier usw. einfach nix anfangen!
Ich bin ja auch gegen diese ganze Kampfhund-Diskussion und kenne auch dutzende von zuckersüßen Youtube-Videos mit Pitbulls, die auf Babys aufpassen, mit ihnen spielen und mit ihnen kuscheln. Trotzdem. Mir gefallen die Hunde einfach nicht.

Im Januar gabs auch nicht wirklich viel Events- zumindest keine, wo sich eine Bildergalerie gelohnt hätte.

Aussicht auf Februar.

Der Februar beginnt… sagen wir vielversprechend!
Es gibt im laufe des Monats allerhand zu tun.
Fasching rollt auf mich zu wie jedes Jahr. Ab mitte Februar bin ich dann wieder voll im Faschingstrubel. Los geht’s am 15.02. wie jedes Jahr mit dem „Handballer Kappeowend“ in Glattbach.
Ich mag den Kappeowend. Die Leute sind zu 90% entspannt, diskutieren nicht viel, werfen sich vor die Kamera und das Männerballett ist sowieso immer ein Highlight.
Es folgen Witwenball, Vorwärtsball, Rathaussturm, Faschingszug, After Train Partys und am ende die größte Halligallidrecksauparty mindestens am bayerischen Untermain: YEAH feat. The Oh-Yeahs im Sedgwick am Faschingsdienstag. Vor dem Aschermittwoch nochmal richtig auf die Kacke hauen…

So sah das 2018 aus:

Hm.…sollte ich vielleicht mal einen Eventkalender hier einbauen?
So für jeden Monat?

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Ein selten perfektes Ensemble

Freitag, kurz nach 19 Uhr. Seit über einer Stunde kämpfe ich mit meinem inneren Schweinehund den „ich-muss-noch-einkaufen“ Kampf. Er ist der Meinung das ich nichts brauche. Ich bin anderer Meinung.

Ich gewinne. Also los… Kassensturz, anziehen, habichalles-Kontrollgriff, Rucksack greifen, raus aus der Tür. Raus aus dem Haus, rein in den Punto. Er springt gleich an und röchelt und grummelt jetzt im Leerlauf vor sich hin. Die fahrt dauert nicht lang, eigentlich könnte man auch laufen. Könnte.

Im REWE geht’s erstmal in den Getränkemarkt. Bißchen launiges Geplauder mit den Leuten an der Kasse.
Also weiter in den normalen REWE. Ich husche ich von Regal zu Regal. Weiß ja was ich brauche bzw. was ich will. Alltag. Unspektakulär. Langwei…

HALT!
WAS WAR DAS DENN GERADE???

Eine unglaubliche Erscheinung wirft mich kurz aus der Bahn! Etwa 1,70m, schlank, rotblonde Haare, stechend grüne Augen- und dazu ein babyblauer Hosenanzug!
Das Bild brennt sich in Sekundenbruchteilen in meine Hirnrinde. Unglaublich. Un-Fucking-believable! Der Style ist Hammer. Wieviel Selbstvertrauen müsste ich wohl aufbauen, um so vor die Tür zu gehen?
„Das muss man tragen können“ denke ich mir und „Sag was! Das ist eine von DEN Frauen, die man nirgends findet! Eine von denen, die kein Facebook, kein Instagram, Xing, Linkedin etc. haben!“ und ich fange an zu überlegen… aber der Spruch, den ich hätte bringen können, fällt mir natürlich erst zuhause ein… „Respekt! Das Outfit muss man tragen können!“

Es geht mir gar nicht darum, sie kennen zu lernen. Viel mehr darum, ihr ein Kompliment zu machen.
Weil- Scheiße nochmal: die Frau hat einfach Stil. Und weil sie Stil hat, steigt sie auf dem Parkplatz (natürlich) auch in einen Benz. Eine rote A-Klasse.
Natürlich. Ein BMW hätte nicht zu ihr gepasst. Ein VW schon gar nicht. Ein Porsche? Vielleicht. Aber dann kein neuer. Ideal wäre einer aus den 90ern. Aber der Benz passt.
Eben- aus meiner Sicht- ein selten perfektes Ensemble. Tief beeindruckt starte ich meinen kleinen Italiener und steuere meinen Punto nach Hause.

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Netzteil Reset

Nichts zu sehen außer der Maus! Ich bewege die Maus über den grauen Monitor… was issn das jetzt wieder für ein Scheiß?

Also nochmal… Netzschalter gedrückt halten… der Knecht verstummt. Warten. Netzschalter drücken… summen… Monitor… Hardware… grauer Monitor! Ich werde ihn doch nicht etwa neu aufsetzen müssen? Er läuft grad so fein…

Okay- fragen wir mal Dr. Google.

Hmmmm.… Netzteil Reset? Klingt interessant! Machen wir!

Also- wieder ausmachen, danach an der Rückwand nach dem Hauptschalter fummeln und die Kiste wirklich komplett abschalten. Warten. Ein paar Minuten wird es wohl dauern, bis wirklich alle Bauteile (z.B. Elkos) ihre Ladung verloren haben.

Was macht der Elektrolytkondensator (abk. „Elko“)?
Ein Kondensator (von lateinisch condensare ‚verdichten‘) ist ein passives elektrisches Bauelement mit der Fähigkeit, in einem Gleichstromkreis elektrische Ladung und die damit zusammenhängende Energie statisch in einem elektrischen Feld zu speichern.

In der Zeit kann ich ja auf dem Laptop ein Update machen, ne Teekanne aufsetzen, ein Schnitzel klopfen und einen Stollen backen, die Wäsche aufhängen, ein Video schauen – interessant: „Warum wir hassen“. Mehrteilige Doku auf „ZDF Info“. Echt schön gemacht!
Steven Spielberg hat seine Finger drin. Er kanns halt immer noch wie kein zweiter.

So- lange genug gewartet- Hauptschalter… Netzschalter… Kiste summt, Monitor erwacht, Hardware… alles da.

AH! Es lebt wieder!

Netzteil Reset: Muss ich mir merken wenn er das nächstemal spinnen sollte (tut er aber nicht oft)- oder halt generell den Hauptschalter ausmachen.

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Alles neu

Verwandlung.
Transformation.
Prozess.

2015 war ein Jahr in dem vieles zu Ende ging und einiges neu begann. Vor allem aber wurde mir vieles klar! Menschen lösten sich von mir oder wandten sich komplett ab. Das war nicht immer lustig. Vieles geschah überraschend und das eine oder andere war auch schmerzhaft im ersten Moment.
Andere traten verstärkt in mein Leben und spielen heute eine wesentlich größere Rolle als vorher. Der Prozess dauert jedenfalls an und ich bin gespannt, was- oder wer- noch kommen und bleiben mag. Komplett neue tolle Menschen kamen 2018 und 2019 und spielen jetzt eine Rolle- und ich freue mich darüber!

Sag bloß keiner, das durch Facebook keine Freundschaften entstehen würden!

Es sind wohltuende Freundschaften. Auch wenn sie z.T. tausende Kilometer entfernt leben, kann ich durch Facebook doch den Kontakt zu ihnen halten. Ein paar davon durfte ich im Frühjahr 2019 auch kennen lernen.

Jetzt ist November 2019. Das Jahr ist so gut wie „Durch“.
Ich liebe den Herbst!
Bunte Blätter. Tiefe Sonne. Kühle Winde, die Blätter vor sich hertreiben. Tolles Regenschmuddelherbstwetter- so wie es sich gehört! Wolken. Kerzenschein. Tee. Mein Stövchen, auf dem der kleine Gusseiserne Teekessel steht, der Inhalt von der Kerze warm gehalten.
Im Radio sagten sie vorgestern, das bei München Schnee fällt. Facebook-Freund Christian postet Bilder- dort ist schon alles weiß! Tolles Bild. Weiße Weihnachten wären mal wieder schön. Ich bin zu romantisch.