20 Jahre Nine-Eleven

Wo ich am 11.09.2001 war?

Es waren die letzten Stunden meiner aktiven Zeit als Zeitsoldat der Bundeswehr!
Ich arbeitete vormittags in meiner Einheit in München zügig meinen Laufzettel ab, verabschiedete mich von allen und wurde auch verabschiedet- ich trat vor die Kaserne und rief mir ein Taxi zum Bahnhof. Dort stieg ich in den ICE in Richtung Würzburg.

Und im ICE hatte ich eine Begegnung, die mir bis heute zu denken gibt:
Als ich mir einen Platz suchte, fiel mir ein sehr imposanter Schwarzer auf. Eine unglaubliche Erscheinung. Er trug einen- ich denke man nennt es so- Kaftan! Einen dunkelblauen Kaftan mit goldfarbenen Verzierungen. Er sah großartig aus! Erhaben und majestätisch will ich es fast nennen. Er passte eigentlich gar nicht in dieses „bürgerliche Vehikel“.
Ich fand einen Platz und kramte die Zeitschrift heraus, die ich mir vorher gekauft hatte… er saß über den Gang neben mir, sah was ich las (irgendeine Autozeitschrift) und wir kamen ein bißchen ins Gespräch. Es stellte sich heraus: Er kaufte Autos auf und schickte sie dann per Schiff nach Afrika. Irgendwann schlief ich- als grundsätzlich großer Schläfer in Verkehrsmitteln- ein.

Ich erwachte, als hinter mir jemand gegen meinen Sitz stieß und lachte und sich freute! Mein gutaussehender Gesprächspartner war verschwunden- und saß nun hinter mir und freute sich wie ein Schneekönig…

Ich hatte- und habe natürlich bis heute- keine Ahnung, worüber er sich so freute! 
Aber es gibt einfach dieser tollen Begegnung einen gewissen bitteren Beigeschmack. Ich habe ihn auch nicht gefragt worüber er sich so freute- selbst wenn ich es getan hätte, hätte er es mir gesagt?
Ich glaube, in Nürnberg stieg er aus. Er verabschiedete sich von mir und schritt würdevoll, zusammen mit den ganzen „Sterblichen“ (so kam es mir vor) um ihn herum, in Richtung Ausgang.

Der Rest der Fahrt verlief ohne weitere Zwischenfälle. Am Bahnhof Aschaffenburg stieg ich aus und leistete mir erneut ein Taxi. Diesmal nach Hause.
Ich wohne in einem Mehrgenerationenhaus- also wohnen auch meine Eltern im selben Haus. Ich ging also zu meinen Eltern in die Wohnung und fand beide gebannt vor dem Fernseher- und sah da die ersten Bilder der Geschehnisse in New York! Genauer war es wirklich eines der Flugzeuge, die in einen der Türme raste…

Mein erster Gedanke war tatsächlich:

„Ist das ein Film? Ein Trailer zu nem neuen Film? Wer dreht denn so einen Mist?“

Ich dachte da gar nicht mehr an meinen „Freund“ aus dem Zug. Erst Wochen oder sogar Monate später, kam er mir wieder in Sinn… und wie er sich gefreut hatte.

Um es nochmal zu betonen: Ich behaupte NICHT, das er sich wegen der Anschläge so gefreut hatte!!!
Ich weiß nicht, warum er sich so gefreut hatte. Aber- wie schon gesagt- alleine der Verdacht, dass es so sein könnte, gibt dieser denkwürdigen Begegnung doch einen sehr bitteren Beigeschmack.

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Über Mobbing

Oder: Arschlochkinder gibt es wohl!

Vor einiger Zeit diskutierte ich das mal auf Facebook mit jemandem, der der Meinung war, es gäbe keine „Arschlochkinder“! Wie gesagt- es ist schon einige Zeit her und ich weiß jetzt auch nicht mehr, wie mein gegenüber auf die Frage reagierte, ob er denn gemobbt wurde in der Schule.

Ist ja auch egal.
Jedenfalls:

Ich wurde gemobbt. Punkt.

Ich war alles andere als ein „herausragender Schüler“!
In Mathe z.B. hatte ich anscheinend irgendwann mal ein Abo auf ne „FÜNF“ unterschrieben – und kam aus dem Vertrag nicht raus! Wenn mir heute z.B. jemand mit dem Spruch „Is doch’n ganz normaler Dreisatz!“ kommt, könnte ich spontan um mich schlagen! Und auch sonst lungerte ich unmotiviert irgendwo im Mittelfeld herum und kam halt so durch.

Das war aber gar nicht so das Problem.

In den Pausen stand ich meistens in irgendeiner Ecke und gab mir Mühe, nicht aufzufallen.
Ich war ein ruhiges Kind. Introvertiert. Und damit anscheinend für meine Klassenkameraden höchst suspekt. Ich denke, das war das Problem.

Während meine Altersgenossen ihre Zeit damit verbrachten, einem Ball (sinnfrei) hinterherzuhecheln, fuhr ich mindestens einmal im Monat in die Stadtbücherei und holte mir Bücher- die ich verschlang!
„Wolfsblut“ von Jack London,
„Aug‘ in Aug‘ mit 1000 Tieren“ von John Hagenbeck,
„Unterwegs nach Atlantis“ von Johanna von Koczian,
„Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende,
„Das Geheimnis der Titanic“ von Robert Ballard
und unmengen andere – und natürlich Comics.
Außerdem war Lego mein ein und alles. Und Fernsehen. Und im Nachhinein muss ich sagen, dass es ein Glück war, das meine Eltern damals keinen Kabelanschluss hatten. Denn da gabs MTV… und die Videos von damals liebe ich heute noch! MTV wäre sicherlich 24/7 gelaufen!

Okay- wo waren wir?
Also: Mobbing.
Es gab einige richtig penetrante Jungs. Einige waren bei mir in der Klasse. Die meisten waren allerdings in der Parallelklasse. Sie machten sich einmal einen Spaß daraus, meine Digitaluhr im Werkraum in einen Schraubstock einzuspannen- und zuzudrehen!
Einer davon hat sich allerdings richtig bei mir „eingebrannt“: Ich werde seinen Namen nicht nennen- aber vor einiger Zeit las ich seinen Namen tatsächlich auf Facebook! Spott, Lästereien, Schläge und Tritte verbinde ich mit seinem Namen. Er wird sich dessen nicht bewusst sein. Warum auch? Weil „Is doch schon ne Ewigkeit her!“ und „Wir waren doch Kinder!“ und „War doch nur Spaß!“
Ja sicher war das „nur Spaß“- für ihn.
Ich bin mir sehr sicher, dass er sich dessen nicht bewusst ist.
Genauso wie den anderen… wie z.B. dem einen, der mal in einer Gesprächsrunde bei der Ministranten-Gruppe, in der ich damals war, folgendes absonderte: „Wenn bei uns in der Klasse einer der schwächere ist, wird er niedergemacht. Das ist wie in der freien Wildbahn. Der schwache wird gefressen. Ganz einfach.“

„Ein einziger Grundsatz wird dir Mut geben,
nämlich der, dass kein Übel ewig währt.“

(Epikur von Samos, ca. 341 v. Chr. – 271 oder 270 v. Chr., griech. Philosoph,
Begründer des Epikureismus und der epikureischen Schule)

Ich überlege, ob ich ihm schreiben soll. Aber- was würde das schon bringen? Nach so langer Zeit.
Andererseits wäre es schon eine Art „Therapie“ für mich und ein weiterer „Dämon“ weniger von den vielen, die wir alle irgendwo in uns tragen. Er müsste mir ja nicht mal antworten- ich würde zumindest nicht damit rechnen!

Das seltsame ist- und das gibt mir tatsächlich immer wieder aufs Neue zu denken:
Die, die damals gemobbt haben- die Täter (nennen wir sie ruhig so)- die „ach-so-coolen“… HEUTE sehe ich von denen nur noch sehr, sehr wenige bzw. ich muss aktiv nach ihnen suchen (wenn mir ihre Namen einfallen). Oder ich treffe zufällig mal auf einen… wie vor ein paar Jahren eine andere Gestalt von damals, in einem Getränkemarkt.
Einen der (damals) sicherlich berüchtigsten in „meiner Hood“. Er war nicht mal in meiner Parallelklasse sondern einen Jahrgang über mir. Aber er war damals mit einer übergroßen Menge Selbstvertrauen und Testosteron „gesegnet“- und ich wechselte die Straßenseite wenn er auftauchte!

Aber- gerade beim Schreiben merke ich, das wir damals doch etwas gemeinsam hatten:

Wir waren uns damals gegenseitig suspekt

– und natürlich wollte keiner auf den anderen zugehen!
Das wäre ja wieder ein Zeichen von Schwäche gewesen- und der Schwache wird ja gefressen…

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Glück und Perfektion

Vor ca. 2 Jahren wurde ich auf einer Faschingsveranstaltung gefragt

„Bist Du glücklich?“

Ich hatte darüber vorher noch nie nachgedacht und tat mir deswegen auch etwas schwer, darauf sofort zu antworten. Mittlerweile habe ich, eine für mich passende, Antwort darauf gefunden:

Nein, bin ich nicht!“

Aber- lasst mich das erklären.
Der Duden sagt über das Wort „glücklich“ folgendes:

glück|lich

  • vom Glück begünstigt; erfolgreich
  • vorteilhaft; günstig
  • von froher Zufriedenheit, Freude, Glück erfüllt

Quelle: https://www.duden.de/rechtschreibung/gluecklich_selig_guenstig_passend

Ein „glücklicher Mensch“- nach meiner persönlichen Definition- ist wie ein frisch verliebter Mensch.
Er grinst 24/7 (24 Std., 7 Tage die Woche) alles und jeden an, ist „ekelhaft fröhlich“ und ist in erster Linie eins: Anstrengend für seine Umgebung!
So war ich nie und so will ich nicht sein! Das wäre einfach nicht ich.

Ich finde, „Glücklich sein“ ist überbewertet. Ich meine, wirklich 24/7 ein vor Glück triefender und platzender Strahlemann zu sein- wer würde das denn auf Dauer aushalten?
Der US-amerikanischer Erzähler und Satiriker Mark Twain (1835 – 1910) hat mal dazu folgendes gewußt:

„Glücklich ist der fröhliche Idiot.“

Der von mir sehr geschätzte Comedian und deutsches Entertainer-Urgestein Jürgen von der Lippe, hat das mal sehr treffend auf den Punkt gebracht.
Ab ca. 1:45min.

Nun würde ich allerdings nicht zwingend so weit gehen jeden, der von sich selbst behauptet glücklich zu sein, als Idiot zu bezeichnen! Allerdings einen wirklich „24/7 vor Glück triefenden Strahlemann“– den würde ich tatsächlich so bezeichnen! Ein „Sonnenkönig“ der alles und jeden permanent anstrahlt- sorry, aber so jemandem traue ich nicht weiter, als ich ein Klavier schmeißen kann!
Und es gibt ja so Leute! Ich kenne sie und ich habe mit ihnen gearbeitet. Ich bin kein Pessimist- überhaupt nicht. Aber ich bin auch weit davon entfernt ein „Sonnenkönig“ zu sein- oder überhaupt die Motivation zu haben, ein solcher sein zu wollen!
Es gab eine Zeit, da habe ich solche Gestalten beneidet- mittlerweile langweilen sie mich, ich traue ihnen nicht und ich gehe ihnen, soweit möglich, aus dem Weg!

Man nennt sie auch „Extrovertierte“.

Zitat: „Extrovertierte Personen fühlen sich in sozialen Situationen wohl und empfinden den aktiven Austausch mit Mitmenschen als anregend. Sie sind häufig gesprächiger, ungezwungener, enthusiastischer und kommunizieren lebhafter.[…] (Der Begriff wurde) 1921 von Carl Gustav Jung im Rahmen seiner persönlichkeitspsychologischen Typologie genutzt.“

Ich bin ein Introvertierter Mensch– also das Gegenteil davon- und empfinde deswegen Extrovertierte auf Dauer einfach relativ anstrengend.

Aber- zurück ins Hauptmenü und zu der Frage „Bist du glücklich?“
Ich bin es also nicht! Was bin ich dann?
Permanent unglücklich? Nein! Natürlich nicht!

Eines meiner Lieblingszitate stammt vom großen und von mir hochverehrten Sir Peter Alexander Baron von Ustinov.
(einfacher: Peter Ustinov | Schauspieler, Synchronsprecher, Schriftsteller, Regisseur, Multitalent, Ehrendoktor zahlreicher Institute und Universitäten in Amerika, Europa und Asien, Leiter zweier britischer Universitäten, Vorsitzender des World Federalist Movement u.a.). Ferner „Commander of the British Empire“ (CBE) und „Fellow of Royal Society of Arts“ (FRSA).

„Ich bin besonders dann zufrieden, wenn das Glück unvollkommen ist. Vollkommenheit hat keinen Charakter.“

Sir Peter Alexander Baron von Ustinov, CBE, FRSA (* 16. April 1921 in London; † 28. März 2004 in Genolier, Kanton Waadt)

Dieses ständige streben nach Vollkommenheit, nach Perfektion, dem „perfekten Glück“ finde ich unheimlich anstrengend, ermüdend und nicht zuletzt völlig unnötig.
Außerdem ist das… oder besser DAS „Glück“ sowieso ein sehr individuelles Konstrukt.
Der eine empfindet es beim steuern seines Porsches, der andere beim Betrachten eines Gemäldes, jemand anderes beim Eisessen, wiederum ein anderer empfindet Glück in einem anderen Land, wo es warm und sonnig ist… es lässt sich nicht final an etwas festnageln!
Deswegen nervt es mich auch, wenn jemand zu mir sagt „Perfekt!“. Egal in welchem Zusammenhang.
„Wir treffen uns um 16 Uhr.“
„Perfekt!“

Was ist daran perfekt? Es ist ne verdammte Uhrzeit! Sag „Okay!“ oder „Alles klar“
Es nervt einfach.…es nervt mich einfach.

Okay- wieder zurück ins Hauptmenü:

Also- was bin ich dann?

Ich bin zufrieden!

Definition:
„sich mit dem Gegebenen, den gegebenen Umständen, Verhältnissen in Einklang befindend und daher innerlich ausgeglichen und keine Veränderung der Umstände wünschend“

Quelle: https://www.duden.de/rechtschreibung/zufrieden

Natürlich ändert sich immer etwas.
Ständig. Das ist der Lauf der Welt. Daran können wir nichts ändern.
Dinge verschwinden, andere tauchen auf.
Schließt sich eine Tür, öffnet sich eine andere und wer versucht, sich alle Türen offen zu halten, wird sein Leben auf dem Flur verbringen! Da kann es zwar ganz schön sein- aber ganz ehrlich, wer will das schon?
Einer meiner Lebens-Leitsätze ist dieser: „Wer weiß, wozu das jetzt wieder gut war!?“

Wozu mit dem Schicksal hadern? Wir wissen doch; „Leben ist das, was passiert, während wir Pläne dafür machen.“
Also- warum nicht einfach annehmen, was passiert?

In diesem Sinne- als weidä!


Zitate zu „Glücklich“:

Glücklich ist der fröhliche Idiot.
Mark Twain (1835 – 1910), eigentlich Samuel Langhorne Clemens, US-amerikanischer Erzähler und Satiriker

Der Anblick eines wahrhaft Glücklichen macht glücklich.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832),
gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten
deutschsprachiger Dichtung

Die Glücklichen sind reich, nicht Reiche glücklich.
Friedrich Halm (1806 – 1871),
eigentlich Eligius Franz Joseph Freiherr von Münch-Bellinghausen,
österreichischer Dramatiker, Lyriker, Novellist und Intendant des Hoftheaters

Gefühllose Menschen sind dauernd glücklich.
Billy (1932 – 2019), eigentlich Walter Fürst, Schweizer Aphoristiker

Selten ist der Mensch glücklich und alt.
Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. – 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere;
römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker;
Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero (Römischer Kaiser von 54 – 68)

Glücklich ist, wer es zu sein glaubt.
Aus Frankreich

Wir sind drahtlos glücklich und kernspeichergesund.
Deutsches Sprichwort

Heißt wunschlos glücklich sein nicht Stillstand?
Volkmar Frank (*1962), Dichter und Aphoristiker

Deine erste Pflicht ist, dich selbst glücklich zu machen.
Bist du glücklich, so machst du auch andere glücklich.
Der Glückliche kann nur Glückliche um sich sehen.
Ludwig Feuerbach (1804 – 1872), deutscher Philosoph

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Ich lasse mich impfen!

Selbstverständlich lasse ich mich impfen!

(Ironischer Einschub: Anfang)
Aber- ich bin ja auch ein Obrigkeitshöriges Schlafschaf dem nicht mehr zu helfen ist.
Ich war ja auch Zeitsoldat und folge schon von daher immer stumpf allem, was man mir sagt!
(Ironischer Einschub: Ende)

Was bin ich nicht schon geimpft worden! Vor meinen Auslandseinsätzen wurde ich damals gegen alles Mögliche geimpft.

Ich frage mich halt, was dieses ganze diskutieren, lamentieren, jammern etc. bringt?!
Oder ist es nur dieser alte 68er Geist, der da wieder durchkommt? Einfach mal pauschal gegen alles sein, was „von denen da oben“ kommt.

Ich schreibe das absichtlich auf meiner eigenen Seite.
Erstens ist es meine Seite- und da kann ich schreiben was und so viel ich will. Zweitens muss ich hier nicht mit Coronaleugnern und Impfgegnern mit selbstauferlegtem Missionierungsauftrag diskutieren. Ich saß erst vor wenigen Tagen tatsächlich mit einem Impfgegner an einem Tisch!
Und es ist erstaunlich; Er hat mir wirklich meine Meinung gelassen, ohne groß aggressiv oder laut zu werden.
So geht es nämlich auch, Freunde! Einfach die Meinung eines anderen akzeptieren- und zwar OHNE groß darüber zu diskutieren!

Aber natürlich gibt es immer einen, der es besser weiß… oder meint, es besser zu wissen!

Du willst dich impfen lassen? Okay! Cool!
Du willst dich nicht impfen lassen? Okay! Cool!

Vorhin las ich einen Artikel von einem gewissen Dr. Coleman, das alle geimpften im Herbst anfangen würden zu sterben und dass das ganze nur ein perfider Plan wäre, die Weltbevölkerung zu dezimieren.
Ich sag mal so; Selbst wenn dem so wäre- wir sind alle mal dran und niemand weiß vorher, wann oder wie es ihn vom Schlitten haut! Überall liest man davon, wie schnell es gehen kann.
Kleiner Denkanstoß zum Philosophieren: Mit der Geburt beginnt das sterben.

Was das impfen angeht bin ich persönlich der Meinung, dass ich lieber Teil der Lösung, als des Problems bin.

Du willst dich impfen lassen? Okay! Cool!
Du willst dich nicht impfen lassen? Okay! Cool!

Und beide.…ich sag mal… „Lager“… müssen dann auch mit den Konsequenzen leben.

Zu dem oben schon erwähnten Dr. Coleman hat übrigens die Hoax-Informationsseite Mimikama auch schon einen Artikel geschrieben:
https://www.mimikama.at/aktuelles/coleman-impfstoffe-massenvernichtungswaffen/

Zitat:

„Weltweit werden Menschen derzeit geimpft und weltweit sterben Menschen auch an allen möglichen Krankheiten, von Herzinfarkten bis zu Krebs. Das ist unvermeidlich, doch Impfgegner machen nun einen Sport daraus, jede Todesursache auf die Impfung zu schieben.“

Mimikama.at

Und genau hier frage ich mich,
was das bringen soll.

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Flickr

Ich muss mal eine Lanze brechen für einen der (soviel ich weiß) ältesten Filehosting-Dienste für Bilder: Flickr.

Ich hab auch keine echte Ahnung warum Instagram so populär ist.
Ein jeder kennt Instagram- gefühlt jeder zweite nutzt es. Erzähle ich das ich Flickr nutze, ernte ich große Augen und über den Köpfen erscheinen fette Fragezeichen: „Was hatter gesagt?“
Das ich Flickr lieber nutze als Instagram, hat für mich ganz einfach eine Reihe praktischer Gründe.

  • Flickr liest automatisch die IPTC-Infos (steht für „International Press Telecommunications Council“) aus, die ich mit ACDSee sowieso immer „in“ bzw. „hinter“ die Bilder schreibe. Also Titel, Beschreibung, Stichwörter etc.
  • Dadurch, dass das Datum der Aufnahme aus den Exif-Daten („Exchangeable Image File Format„- Daten, die jede Digitalkamera automatisch „hinter“ die Bilder schreibt) ausgelesen wird, werden die Bilder auch gleich richtig hierarchisch nach Datum angeordnet.
  • Man kann Alben anlegen, was es für mich einfacher macht, Bilder nach Themen zu gliedern oder bestimmte Bilder ggf. schnell zu finden. In diesen Alben kann man die Bilder ebenfalls korrekt hierarchisch anordnen, oder man wählt z.B. die Option, dass das älteste Bild als erstes angezeigt wird o.ä.
  • Einige Programme die ich nutze, bieten es an Bilder direkt auf Flickr zu laden. (DXO PhotoLab, ACDSee, Directory Opus u.a.)
  • Ich persönlich lade Bilder ganz gern über den Rechner statt über das Handy ins Internet.
    Das ist zwar nur eine persönliche Vorliebe, aber für mich dennoch ein Grund.
  • Die Bilder werden ohne Probleme auf dem Handy angezeigt.
  • Die jährlichen Kosten für den Dienst (Pro-Account) halten sich in vertretbaren Grenzen.
  • Mir gefällt die Optik, wie die Bilder in der Übersicht angezeigt werden.
  • Die Seitenverhältnisse der Bilder werden nicht in ein quadratisches Format verändert (oder man nimmt einen weißen Rahmen in kauf), wie bei Instagram.
  • Ich kann auch mal mehr als 10 Bilder posten.
So sieht meine Flickr-Seite heute (18. April 2021) aus.

Ich nutze Flickr seit 2005. Mal mehr, mal weniger- aber dieses Jahr wurde mir klar, dass der Dienst mehr Vorteile hat als Instagram. Deswegen habe ich auch meine Subdomain „photos.minnich-online.de“ direkt auf meinen Flickr-Account umgeleitet. Meine eigene Seite habe ich aus dem Netz genommen.
Warum? Es ist für mich einfacher und es geht schneller, Bilder zu posten als bei einer WordPress-Installation und ich kann die Bilder, die ich z.B. in einem Album habe, schnell und einfach in eine WordPress-Seite einbauen.

Aretha Franklin Tribute Night
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Fotobuch 2019

Seit zwei Jahren bastele ich Fotobücher von meinen „Fotohighlights“ des Jahres. Besondere Momente, die ich Ehre und Vergnügen hatte einzufangen und an denen ich teilhaben durfte. Momente, die ich einfangen und konservieren durfte.

Mein Fotobuch 2019 war insofern was besonderes.

Alleine schon wegen der Tatsache, das unser Leben kurz nach Neujahr 2020 grundlegend ausgebremst und alles runtergefahren wurde.
Aber- wie hätte man das damals wissen sollen?

Das letzte Jahr, in dem wir ungehemmt feiern durften.
Das Jahr 2019 BC (Before Corona).

Jedenfalls- hier ist die Onlineversion zum durchblättern am Bildschirm.
Gedruckt bei Saal-Digital. Die vorherigen (2017 & 2018) habe ich bei CEWE drucken lassen.

>>> Fotobuch MOMENTE 2019 <<<

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2020

Geliebtes Jahr
Ich bin mir nicht sicher, ob es jemals ein Jahr gab in meinem Leben, in dem die Dinge so gekommen sind, wie ich gedacht oder mir ausgemalt hatte. Wie ich sie erwünscht oder erhofft hatte. Manches habe ich in heller Erinnerung, anderes stürzt mich ins Dunkel, vieles ist längst vergessen (gottlob vs. verdammt); lebendig in Körper und Geist sind bestimmte Zäsuren, Ereignisse, Wendepunkte. Die nicht immer laut waren, dafür tief oder nachhaltig. Die nicht immer schön waren, schließlich aber aus Wunden Wunderbares schorfte.

Bettina Strang: http://wortstrang.de/

Der Text oben, stammt von der wunderbaren Bettina Strang.
Es ist nur ein Auszug von einem weitaus längeren Text- aber sie weiß natürlich, das ich diesen Auszug hier veröffentlicht habe und ich danke ihr für die Genehmigung.

2020… was für ein Jahr!


Definitiv- und da, denke ich sind wir uns einig,
KEIN schönes Jahr.

Aber ein außergewöhnliches Jahr. Ein selten bemerkenswertes Jahr. Ein Jahr, das einen deutlichen Fußabdruck in den Geschichtsbüchern hinterlassen wird.
Schon verrückt wenn man darüber nachdenkt. Die Kinder unserer Kinder werden uns vielleicht mal fragen „Wie war denn das damals?“

Wenn wir schon bei Kindern sind, komme ich auf Harry Potter und den amtlichen Bösewicht in den Geschichten.
Der, der nicht genannt werden darf…
Ich denke, man wird zukünftig so zählen:
„2017, 2018, 2019, 2021“… eben das Jahr, welches nicht genannt werden darf.
Das „Voldemortjahr“.

Ich werde jetzt nicht aufzählen, was dieses Jahr alles passiert ist.
Wir kennen sowieso alle die dominanten Headlines des Jahres:
„CORONA“, „NEUINFEKTIONEN“, „LOCKDOWN“.

Ich finde, wenn es ein anderer schon unglaublich toll gemacht hat, warum soll man sich dann noch die Arbeit machen?
Hier ist die liebe Becca mit ihrer Zusammenfassung von 2020…

Es sind jetzt keine 24 Stunden bis zum neuen Jahr- und wir haben alle die Hoffnung, dass es 2021 besser wird.

Ein paar Leute will ich noch besonders grüßen- einfach weil sie mir wichtig sind!
Zuerst natürlich meine ganze Familie und Verwandtschaft!
Als nächstes die ganzen Main-Echo Redakteure, mit denen ich 2020 zusammen zu arbeiten die Ehre und das Vergnügen hatte und die mir teilweise auf Facebook folgen.
Dann kommen schon die ganzen ehem. Kameraden und Kameradinnen aus meiner Bundeswehrzeit.
Dann gibt es noch unglaubliche tolle Leute, die fern von Deutschland leben, in Nordamerika und Kanada.
Zum Schluss ein paar, die ich namentlich erwähnen will:
Christina, Peter, Claus, Katja, Susanne, Bettina, Sina, Jörg, Anja, Thorsten, Jürgen, Marc, Carsten, Florian, Dave, Timo, Tim, Simone und Rebecca.
Ich habe knapp 900 Leute in meiner Freundesliste. Viele neue habe ich im Laufe des Jahre abgelehnt- ganz einfach weil ich sie nicht kannte!

Um zu einem Ende zu kommen:

Ich wünsche allen die mich kennen und evtl. mögen, ein unglaublich phantastisches, phänomenales, epochales, erfolgreiches, (im positiven Sinne) lebensveränderndes, frei von persönlichen Verlusten und vor allem gesundes Jahr 2021!
Nur das Beste!

Zum Schluss noch ein Sprüchlein, was ich oft zitieren wollte,
aber nie richtig zusammenbrachte:

„Mögen die Höhepunkte unserer Vergangenheit die Tiefpunkte
unserer Zukunft sein“

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Ich bin Veteran

Habe ich auf Facebook gefunden- und komme der Bitte um kopieren und Teilen gerne nach!


Für ALLE meine nicht-militärischen FREUNDE da draußen, das kann euch helfen, diejenigen von uns zu verstehen, die im Militär gedient haben.

Wir sind Veteranen.

Wir sind in sehr jungen Jahren zu einem unbekannten Abenteuer von zu Hause weggegangen.
Wir haben unser Land genug geliebt, um es zu verteidigen und es mit unserem eigenen Leben zu schützen.
Wir verabschiedeten uns von Freunden und Familie und allem, was wir wussten.
Wir haben die Grundlagen gelernt und dann haben wir uns im Wind bis an die fernen Ecken der Erde verstreut.
Wir haben neue Freunde und neue Familie gefunden.
Wir wurden Brüder und Schwestern unabhängig von Farbe, Rasse oder Glauben.
Wir hatten viele gute Zeiten und viele schlechte Zeiten.
Wir haben nicht genug geschlafen.
Wir haben zu viel geraucht und getrunken.
Wir haben sowohl gute als auch schlechte Gewohnheiten aufgegriffen.
Wir haben hart gearbeitet und härter gespielt
Wir haben keinen großen Lohn verdient.
Wir erlebten das Glück des Postanrufs und die Traurigkeit fehlender wichtiger Ereignisse.
Wir wussten nicht, wann oder auch nicht, ob wir jemals wieder nach Hause gehen würden.
Wir sind schnell groß geworden und doch sind wir irgendwie nie erwachsen geworden.
Wir haben für unsere Freiheit und für die Freiheit anderer gekämpft.
Einige von uns haben einen echten Kampf gesehen, und einige von uns nicht.
Einige von uns haben die Welt gesehen und einige von uns nicht.
Einige von uns beschäftigten sich mit physischer Kriegsführung, die meisten von uns beschäftigten sich mit psychologischer Kriegsführung.
Wir haben Dinge gesehen und erlebt und behandelt, die wir nicht vollständig beschreiben oder erklären können, da nicht alle unsere Opfer physisch waren.
Wir haben an der Zeit teilgenommen, die Zeremonien und Rituale miteinander geehrt haben, um unsere Bindungen und Kameradschaft zu stärken.
Wir haben aufeinander gezählt, um unseren Job zu erledigen und manchmal, um ihn überhaupt zu überleben.
Wir haben uns mit Sieg und Tragödie beschäftigt.
Wir haben gefeiert und getrauert.
Wir haben unterwegs einige verloren.
Als unser Abenteuer vorbei war, gingen einige von uns zurück nach Hause, einige von uns haben irgendwo neu angefangen und einige von uns kamen gar nicht nach Hause.
Wir haben erstaunliche und lustige Geschichten von unseren Ausbeutungen und Abenteuern erzählt.
Wir teilen eine unausgesprochene Bindung miteinander, die die meisten Menschen nicht erleben und nur wenige verstehen werden.
Wir sprechen hoch über unsere eigene Dienststelle und stupsen Spaß in den anderen Filialen.
Wir wissen jedoch, dass wir bei Bedarf für unsere Brüder und Schwestern da sein werden und als eins zusammenstehen, im Herzschlag.
Ein Veteran zu sein, ist etwas, das verdient werden musste, und es kann nie weggenommen werden.
Es hat keinen Geldwert, aber gleichzeitig ist es ein unbezahlbares Geschenk.
Die Leute sehen einen Veteranen und danken ihnen für ihren Dienst.
Wenn wir uns sehen, geben wir das kleine aufwärts Kopfnicken oder ein leichtes Lächeln, wenn wir wissen, dass wir Dinge geteilt und erlebt haben, die die meisten Menschen nicht haben.
Also, von mir selbst an die restlichen Veteranen da draußen, lobe und danke für alles, was ihr für euer Land getan und geopfert habt.
Versuche, dich an die guten Zeiten zu erinnern und die schlechten Zeiten zu vergessen.
Teile deine Geschichten.
Aber am wichtigsten ist: Sei groß und stolz, denn du hast dir das Recht verdient, ein Veteran genannt zu werden.

Wenn Sie ein Veteran sind, kopieren, einfügen und teilen.


Ich persönlich finde ja, der alte Shakespeare hat im Königsdrama „Heinrich V.“ einen besseren Text geschrieben:

Der heut’ge Tag heißt Crispianus‘ Fest: Der, so ihn überlebt und heimgelangt, Wird auf dem Sprung stehn, nennt man diesen Tag, Und sich beim Namen Crispianus rühren.
Wer heut am Leben bleibt und kommt zu Jahren,
Der gibt ein Fest am heil’gen Abend jährlich Und sagt:
»Auf Morgen ist Sankt Crispian!«,

Streift dann die Ärmel auf, zeigt seine Narben Und sagt: »An Crispins Tag empfing ich die.«
Die Alten sind vergeßlich; doch wenn alles Vergessen ist, wird er sich noch erinnern Mit manchem Zusatz, was er an dem Tag Für Stücke tat: dann werden unsre Namen, Geläufig seinem Mund wie Alltagsworte, Heinrich der König, Bedford, Exeter, Warwick und Talbot, Salisbury und Gloster, Bei ihren vollen Schalen frisch bedacht!
Der wackre Mann lehrt seinem Sohn die Märe, Und nie von heute bis zum Schluß der Welt Wird Crispin Crispian vorübergehn, Daß man nicht uns dabei erwähnen sollte, Uns wen’ge, uns beglücktes Häuflein Brüder:
Denn welcher heut sein Blut mit mir vergießt, Der wird mein Bruder; sei er noch so niedrig, Der heut’ge Tag wird adeln seinen Stand.
Und Edelleut‘ in England, jetzt im Bett‘, Verfluchen einst, daß sie nicht hier gewesen, Und werden kleinlaut, wenn nur jemand spricht, Der mit uns focht am Sankt Crispinus-Tag.

This day is call’d the feast of Crispian. He that outlives this day, and comes safe home, Will stand a tip-toe when this day is nam’d,
And rouse him at the name of Crispian.
He that shall live this day, and see old age, Will yearly on the vigil feast his neighbours, And say ‚To-morrow is Saint Crispian.‘
Then will he strip his sleeve and show his scars, And say ‚These wounds I had on Crispian’s day.‘

Old men forget; yet all shall be forgot, But he’ll remember, with advantages, What feats he did that day. Then shall our names, Familiar in his mouth as household words-
Harry the King, Bedford and Exeter, Warwick and Talbot, Salisbury and Gloucester-
Be in their flowing cups freshly rememb’red.
This story shall the good man teach his son; And Crispin Crispian shall ne’er go by, From this day to the ending of the world, But we in it shall be remembered- We few, we happy few, we band of brothers;
For he to-day that sheds his blood with me Shall be my brother; be he ne’er so vile, This day shall gentle his condition; And gentlemen in England now-a-bed Shall think themselves accurs’d they were not here,
And hold their manhoods cheap whiles any speaks
That fought with us upon Saint Crispin’s day.

So sehe ich jedenfalls meine acht Jahre beim Bund.

Ich war Soldat auf Zeit.
Ich war im Auslandseinsatz.
Ich bin Veteran.
Ich bin Einsatzveteran.
Ich bin nicht rechts und ich bin kein „Waffennarr“.
Viele verstehen das nicht- oder nicht richtig- was das bedeutet.
Aus meiner Sicht, wurde und bin ich damit Teil einer Gemeinschaft- auch wenn ich viele davon seit über 20 Jahren nicht gesehen habe! Aber hier hilft tatsächlich das Internet und Facebook, den Kontakt zu halten. Zwar lose- aber immerhin.

Und alleine dafür bin ich Facebook sehr dankbar!

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Texte von anderen #1

Da ich natürlich nicht der einzige bin, der schreibt, lese ich ab und zu auch Texte, die mich berühren und die ich teilen will.

Unter diesem Link findet ihr den Text einer jungen Dame, die ich vor ein paar Jahren in der Garderobe der Discothek „GOYA“ in Aschaffenburg kennenlernen durfte- und die mich schon damals einigermaßen beeindruckte.
Ganz einfach weil sie- aus meiner Sicht- da nicht hin gehörte.

Bittesehr: Ladies & Gentlemen- aus dem Blog „grossgeschrieben“ der Text

DIE GESCHICHTE WIRD IMMER WIEDER (NEU-)ERZÄHLT… IN ENDLOSSCHLEIFE.
ZEIT FÜR DEN NÄCHSTEN TRACK!

Prädikat: Unbedingt Lesenswert.

Danke an die Autorin das ich den Eintrag verlinken durfte.

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Die Corona-App

Aus gegebenem Anlass gebe ich hiermit bekannt, das ich- als bekennend naives Obrigkeitshöriges „Schlafschaf“ das ich dann in den Augen einiger wohl bin- mir tatsächlich die Corona-App installiert habe!

Heute vormittag musste ich lesen, das einer meiner Facebook-Freunde darauf „bestand“, wer diese App installiert habe, solle sich umgehend „entfreunden“!
Nun- denke ich mir-

Reisende soll man nicht aufhalten…

Aber, weil ich außerdem ein bekennend fauler Hund bin sage ich hiermit, sollte sich in meiner Freundesliste jemand deswegen zu meinem Bedauern unwohl fühlen, kann er/sie sich jederzeit entfreunden!

Auch wenn ich mir des Risikos durchaus bewusst bin…

Ich verbringe zwar wirklich viel Zeit auf Facebook- aber ich weiß tatsächlich auch und bin mir dessen bewußt, dass das „Leben“ an sich nur am rande mit dem zu tun hat, was sich auf Facebook abspielt.

Zumindest sollte es so sein!

„Echte“ Freunde werden nicht durch einen Mausklick „entfreundet“ – oder ich habe da Jahrzehntelang was falsch verstanden! Wie diese eine junge Dame an einem Faschingssonntag vor ein paar Jahren die mir, rabendicht wie sie war, minutenlang die Ohren vollquatschte, warum ich sie auf Facebook entfreundet hatte- obwohl wir im echten Leben nur wirklich wenig… eigentlich gar keine(!)… Berührungspunkte hatten!

Solche Diskussionen werde ich
jedenfalls nicht führen!

Wer mich auf Facebook entfreundet- okay!
Cool! Man sieht sich (NEIN! Das ist keine Drohung!)!
Ich wünsch dir was und Gottes Segen!

Genauso hab ich nie verstanden, warum in manchen Gruppen ein Riesenfass aufgemacht wurde, wenn ein Eintrag verschwand!
NA UND?! SCH**** DRAUF!
Dann hats halt einem nicht gefallen! Buhuuu! Heul leise!

Okay- zurück zum Thema: Ich habe die App installiert!
Wie gesagt – wer sich deswegen unwohl fühlt: Sorry! Tut mir leid!
Wenn du dich deswegen entfreunden willst:
Kein Ding! Wirklich. Mach dir keinen Kopp deswegen.

Ein kluger Text zu dem Thema kommt von meiner lieben und klugen Facebook-Freundin Katja:

Amazon so: „Ey, dürfen wir Deine Daten speichern über jedes paar Socken, dass Du kaufst und jeden Thermomix und jede Anti-Pickelcreme und Dich zehn mal am Tag daran erinnern, was Du jemals je im Netz gesucht hast?“ und alle so: Yeeeeeaaah!!!!

Facebook so: „Ey! Dürfen wir Deine Daten und Bilder und Freunde speichern und Dich den Rest Deines Lebens daran erinnern, was Du wann wo mit wem gemacht hast und wo Du gerade bist?“ und alle so: „Jaaaaaa! !!!!“

Google so: „Huhu! Dürfen wir Dein Bewegungsprofil speichern und auf amerikanischen Servern speichern und auswerten, ob Du zu Fuss, mit dem Auto oder Deinem Fahrrad in Pusemuckel warst!?“ und alle so: „Yessss!!!“

Bundesregierung so: „Guten Tag, lieber Bürger! Dürfen wir Deine Daten speichern, Dein Bewegungsprofil und damit Dein Leben, Deine Gesundheit und das von anderen schützen!?“ und alle so: „Neeeeeeeiiiin!!!! Daaaateeenschuuuutz!!!“
(Katja Dornberger)

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