Review: Der Moment der Wahrheit

Original: Truth | USA | 2015 | 126 Minuten | FSK 0

Ich denke, hier haben wir einen Film in bester Tradition von Klassikern wie „Die Unbestechlichen“ (war auch mit Robert Redford) und „Insider“.
Besonders „Insider“ zeigt einige unrühmliche Parallelen zu dieser Story. Wer „Insider“ mochte, wird den hier auch gut finden!

Ging es bei „Insider“ um die Lügen der Tabakindustrie, dreht es sich hier um die (evtl. unrühmliche) Vergangenheit von George W. Bush (der Film spielt in der Zeit seiner Präsidentschaft) in der amerikanischen Nationalgarde.

Wir sehen die große Cate Blanchett in Hochform.
Außerdem einen tollen Robert Redford! Und hier kann man behaupten, das eine Ikone eine andere- nämlich den langjährigen Nachrichtensprecher der CBS-Abendnachrichten, Dan Rather- spielt!
Topher Grace sah man in „Mona Lisas Lächeln“, „Oceans Eleven“, „Oceans 12“, „Interstellar“ und einigen anderen.
Dennis Quaid darf auch mal wieder was machen. Aus meiner Sicht ist er einer von den Darstellern, die immer toll und solide abliefern- aber irgendwie nicht hängen bleiben. Man sah ihn z.B. schon 1983 in „Der Stoff, aus dem die Helden sind“. Seine Paraderolle gab er 1989 in „Great Balls of Fire“ als Jerry Lee Lewis. Auf dem Soundtrack ist außerdem ein Duett zu hören mit Dennis Quaid und Jerry Lee Lewis.
Bruce Greenwood ist auch einer der Schauspieler, die gerne für Nebenrollen besetzt werden- aber in dieser Funktion immer einen famosen Job abliefern. Man sah ihn z.B. neben Kevin Costner in „Thirteen Days“ in der Rolle des John F. Kenndy.
Stacy Keach kann man mittlerweile als Legende bezeichnen. Seine bekannteste Rolle dürfte die des Mike Hammer in der gleichnamigen Fernsehserie sein. Man sah ihn aber auch in solchen schweren Stoffen wie „American History X“ wo er- recht glaubwürdig übrigens- einen überzeugten Neonazi abgab.
Dermot Mulroney hatte sein Leinwand-Debüt 1988 an der Seite von solch alten Hollywoodrecken wie Jack Palance in „Young Guns“. Außerdem sah man ihn in „Burn After Reading“ und einigen anderen.

Fazit:

Toller Film mit echtem Background- aber man muss dabei bleiben.
Einer der Filme, die Aufmerksamkeit fordern und diese auch verdienen! 4/5

Besetzung, Regie, Drehbuch

Besetzung:
Cate Blanchett: Mary Mapes
Robert Redford: Dan Rather
Topher Grace: Mike Smith
Dennis Quaid: Colonel Roger Charles
Elisabeth Moss: Lucy Scott
Bruce Greenwood: Andrew Heyward
Stacy Keach: Bill Burkett
John Benjamin Hickey: Mark Wrolstad
David Lyons: Josh Howard
Dermot Mulroney: Lawrence Lanpher
Rachael Blake: Betsy West
Andrew McFarlane: Dick Hibey

Regie:
James Vanderbilt

Drehbuch:
James Vanderbilt

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Januar ’20

Der Januar war… zäh!

Er begann- wie das so seine Art ist- am 01.01. und in den folgenden Tagen sehr geruhsam.
Alles war noch im Fress- und Feiertagskoma von Weihnachten und Silvester.

Wer hat sich eigentlich den Mist ausgedacht, das der Jahreswechsel nur ein paar Tage nach Weihnachten sein muss? Der Dezember ist sowieso so scheißeteuer! Geschenke für die liebe Familie müssen besorgt werden und die KFZ-Versicherung will auch Kohle. Als hätte man im Dezember spontan nen Geldscheißer!

Der Januar nahm dann so langsam Fahrt auf. Ein schöner Termin war bei einer Geflügelzüchterin. Unglaublich, was es doch für abgefahrenes Federvieh gibt! Damit nicht genug hat sie auch noch einen Wauzi! Und ausgerechnet die Rasse, die ich- als bekennender Katzenfan- mir auch zulegen würde: Einen Shiba Inu!
Sorry Leute- aber ich kann mit Bullmastiff, Boxer, Pit Bull, American Pit Bull, American Staffordshire Terrier usw. einfach nix anfangen!
Ich bin ja auch gegen diese ganze Kampfhund-Diskussion und kenne auch dutzende von zuckersüßen Youtube-Videos mit Pitbulls, die auf Babys aufpassen, mit ihnen spielen und mit ihnen kuscheln. Trotzdem. Mir gefallen die Hunde einfach nicht.

Im Januar gabs auch nicht wirklich viel Events- zumindest keine, wo sich eine Bildergalerie gelohnt hätte.

Aussicht auf Februar.

Der Februar beginnt… sagen wir vielversprechend!
Es gibt im laufe des Monats allerhand zu tun.
Fasching rollt auf mich zu wie jedes Jahr. Ab mitte Februar bin ich dann wieder voll im Faschingstrubel. Los geht’s am 15.02. wie jedes Jahr mit dem „Handballer Kappeowend“ in Glattbach.
Ich mag den Kappeowend. Die Leute sind zu 90% entspannt, diskutieren nicht viel, werfen sich vor die Kamera und das Männerballett ist sowieso immer ein Highlight.
Es folgen Witwenball, Vorwärtsball, Rathaussturm, Faschingszug, After Train Partys und am ende die größte Halligallidrecksauparty mindestens am bayerischen Untermain: YEAH feat. The Oh-Yeahs im Sedgwick am Faschingsdienstag. Vor dem Aschermittwoch nochmal richtig auf die Kacke hauen…

So sah das 2018 aus:

Hm.…sollte ich vielleicht mal einen Eventkalender hier einbauen?
So für jeden Monat?

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